Exklusive VoD-Premiere

„Silent Youth“ im Salzgeber Club

Willkommen beim Salzgeber Club! In dieser Woche zeigen wir Euch „Silent Youth“ von Diemo Kemmesies – einen leisen und poetischen Coming-Out-Film ohne große Dramen und zugleich ein Berlinporträt ohne Szenebilder, mit zwei wunderbaren Schauspielern (Martin Bruchmann und Josef Mattes) in den Hauptrollen. Weiterhin im Club zu sehen sind der abgründige und ebenso zauberhafte schwule Liebesfilm „Westerland“ von Tim Staffel und das kanadische Liebesdrama „Tru Love“ von Kate Johnston und Shauna MacDonald über eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung und die aufkeimenden Gefühle zwischen der trauernden Mutter und einer lesbischen Freundin der Tochter.

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sissy-Interview

Video-Interview mit Levan Akin („Als wir tanzten“)

Levan Akin erzählt in seinem dritten Spielfilm „Als wir tanzten“ nicht nur mitreißend und visuell virtuos von der Liebe zwischen zwei jungen Tänzern in Tiflis. Er macht zugleich dem Heimatland seiner georgischen Eltern, allen homophoben Tendenzen innerhalb der dortigen Gesellschaft zum Trotz, eine stürmische Liebeserklärung. Im Gespräch mit sissy erzählt Akin von den besonderen Herausforderungen beim Filmdreh, toxischer Männlichkeit im Georgischen Tanz und den tausend Gesichtern seines Hauptdarstellers Levan Gelbakhiani – und von jenem Weg, der auch in Georgien in die Freiheit führt.

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Im Kino

Als wir tanzten

ein Film von Levan Akin

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Doch aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden jedoch erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.

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Im Salzgeber Club

Silent Youth

ein Film von Diemo Kemmesies

Marlo ist zu Besuch in Berlin. Etwas verloren streift er durch die große Stadt. An einer Straßenkreuzung läuft ihm Kirill über den Weg, den er wenig später an der Warschauer Brücke wiedertrifft. Zwischen den beiden entsteht sofort eine große Intimität, aber keiner von ihnen traut sich, den ersten Schritt zu machen. Sie treffen sich wieder, laufen durch die Stadt, reden aneinander vorbei und schaffen es schließlich in Kirills Studentenwohnheim, ihre Schutzpanzer voreinander abzulegen.

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In der queerfilmnacht und ab 13. August im Kino

Kokon

ein Film von Leonie Krippendorff

Schweiß auf der Stirn, Sonnenbrand auf der Haut und Schmetterlinge im Bauch: Während die Sommerhitze den Kotti in Berlin-Kreuzberg zum Glühen bringt, verliert die 14-jährige Nora ihr Herz an die wilde Romy und wird erwachsen. In sinnlichen Bildern erzählt Regisseurin und Drehbuchautorin Leonie Krippendorff eine authentische Coming-of-Age-Geschichte. Seine Weltpremiere feierte „Kokon“ auf der Berlinale, wo er die Sektion Generation eröffnete.

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Im Salzgeber Club

Westerland

ein Film von Tim Staffel

Sylt im Winter. Cem, Auszubildender beim Ordnungsamt, und Jesús, ein Streuner mit erfundenen Geschichten, sind auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Sie lernen sich kennen und entscheiden sich für einander. Doch je mehr sie sich bedeuten, desto verständnisloser reagiert der Rest der Welt. Für ihre Freundschaft stellen Cem und Jesús sich vier Regeln auf: Du sollst nicht kiffen. Du sollst nicht kotzen. Du sollst nicht lügen. Du sollst nicht sterben. Nicht alle können sie einhalten …

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