VoD-Premiere

Diese Woche zeigen wir Euch als Auftakt unserer kleinen Bruce-LaBruce-Reihe dessen Debüt „No Skin Off My Ass“. Punks, ein Skin, expliziter Sex, SM und schwarzer Humor. Der erste Film von LaBruce, der selbst eine der Hauptrollen spielt, hat auch nach 30 Jahren nichts an seiner lustvollen Kraft verloren. Weiterhin im Club zu sehen sind „Bambi“ (2013) und „Die Unsichtbaren“ (2012) von Sébastien Lifshitz. In „Bambi“ erzählt Lifshitz die Geschichte von Marie-Pierre Pruvot, die ihr Leben, zunächst als Kabarettstar, später als Lehrerin, nach ihren eigenen Idealen lebte. In „Die Unsichtbaren“ schildern Lesben und Schwule in Frankreich voller Leidenschaft und mit großer Ehrlichkeit, wie sie sich selbst entdeckt, die Liebe gefunden und sich ihren Platz in der Gesellschaft erkämpft haben. Außerdem im Club: Lifshitz’ „Offene Herzen“ und „Beyto“ (der auch unser queerfilmnacht-online-Film im Juni ist).

In der queerfilmnacht online & ab 1. Juli im Kino

ein Film von Gitta Gsell

Beyto ist ein fantastischer Schwimmer und cooler Kumpel. Doch als sich der junge Schweizer mit türkischen Wurzeln in seinen attraktiven Trainer Mike verliebt, gerät seine heile Welt durcheinander. Um Tradition und Ehre zu wahren, sehen Beytos Eltern nur einen Ausweg: Ihr Sohn muss so schnell wie möglich eine Frau heiraten! Mit einem Vorwand locken sie ihn in ihr türkisches Heimatdorf und organisieren eine Hochzeit mit Seher, Beytos Freundin aus Kindertagen. Plötzlich befindet sich der junge Mann in einer Dreiecksbeziehung, die ihn zu zerreißen droht: Wie kann er zu Mike stehen, ohne Seher die Zukunft zu rauben?

Im Salzgeber Club

ein Film von Bruce LaBruce

Ein Punk-Friseur mit besonderen Vorlieben gabelt in einem Park in Toronto einen hübschen jungen Skinhead auf. Er nimmt ihn mit nach Hause, zieht ihn aus, badet ihn und sperrt ihn im Schlafzimmer ein. Dem Skin gelingt die Flucht ins Apartment seiner Schwester, die ihn sofort ihrerseits als Darsteller für einen lesbischen Undergroundfilm missbraucht. Reumütig kehrt der Skin zum Friseur zurück, um sich seine eigenen sexuellen Wünschen zu erfüllen.

Ab 8. Juli im Kino

ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf, lassen Sehnsüchte den Raum anschwellen und ein Begehrenskarussel nimmt immer mehr Fahrt auf.

Im Salzgeber Club

ein Film von Sébastien Lifshitz

In „Bambi“ erzählt Sébastien Lifshitz die Geschichte von Marie-Pierre Pruvot, die es niemals akzeptiert hat, als Mann geboren worden zu sein, und die ihr Leben, zunächst als Kabarettstar, später als Lehrerin, nach ihren eigenen Idealen lebt. „Bambi“ erhielt den „Teddy Award“ der Berlinale als Bester Dokumentarfilm. Ein wichtiges Dokument des nicht-heterosexuellen Selbstbewusstseins – und vor allem großes Kino!

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