Marko glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit.
Anna und Charlotte leben in konstantem Wettbewerb miteinander. So jedenfalls will es Mutter Ines, die mal die eine bevorzugt, und es die andere spüren lässt. Trotzdem kehren die ungleichen Schwestern – die eine queer und unangepasst, die andere eine vermeintlich toughe Erfolgsfrau – in das Haus ihrer Kindheit in Norddeutschland zurück. Alte Wunden brechen auf und gut gehütete Geheimnisse kommen ans Licht: Wessen Asche versteckt ihre Mutter? Was verbindet sie mit einer ungarischen Eselfarm? Auf der Suche nach Antworten finden die ungleichen Schwestern neues Vertrauen zueinander.
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Spätsommer, irgendwo in Paris. Die frühere Anwältin Clémence schreibt an ihrem Romandebüt und geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Mit ihrem Noch-Ehemann Laurent teilt sie sich freundschaftlich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul. Doch als Laurent von ihren Liebschaften erfährt, fällt alles zusammen. Er lässt Clémence nicht mehr zu ihrem Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht. Sein Vorwurf: Clémences Lebensstil gefährde Paul. Es folgt ein Gerichtsstreit, in dem Clémence nicht nur um ihren Sohn kämpft, sondern auch ihre sexuelle und intellektuelle Selbstbestimmung einfordert.
Der elfjährige Crowley aus Colorado träumt von einem Leben als Cowboy – von Kraft, Freiheit und unbeugsamer Männlichkeit. Mit diesen Werten erziehen ihn seine Eltern, die Familie ist alles für ihn. Der Junge versucht ihren Erwartungen gerecht zu werden, so gut es geht: Disziplin ohne Widerspruch, harte Arbeit auf der Ranch. Doch dann stellt eine unerwartete Tragödie seine Vorstellungen von Mut und Härte radikal in Frage. Der über zehn Jahre gedrehte Dokumentarfilm „The Cowboy“ von André Hörmann ist das berührende Porträt eines Menschen auf der Suche nach dem richtigen Platz im eigenen Leben. Und ein Film, der ein neues, vielschichtiges Bild vom Leben im Herzen der USA zeichnet.
Janines Entschluss steht fest: Gemeinsam mit ihrem asthmatischen Partner verlässt sie Berlin und kehrt zurück in das kleine Dorf, in dem sie geboren wurde. Abseits der Metropole nehmen allerdings die Geister ihrer Vergangenheit wieder die Verfolgung auf: Beleidigungen, Anfeindungen, Übergriffe werden ständige Begleiter. Besonders ihr Nachbar Peter weckt dunkle Erinnerungen – und zieht Janine gleichzeitig in einen gefährlichen Bann.