Exklusive VoD-Premiere

„Herz aus Dynamit“ im Salzgeber Club

Willkommen beim Salzgeber Club! In dieser Woche zeigen wir Euch Camila Urrutias Spielfilmdebüt „Herz aus Dynamit“. Das queerfeministische Rachedrama, das zugleich ein leidenschaftlicher lesbischer Liebesfilm ist, wirft einen Blick auf sexualisierte Gewalt und soziale Ungerechtigkeit in Guatemala. Weiterhin zu sehen ist Alan Browns intimes Tanz-Kammerspiel „Five Dances“. Darin proben vier begnadete Tänzer*innen mit ihrem Choreografen unter hohem Zeitdruck das Eröffnungsstück eines Festivals. Unter ihnen der schüchterne Chip, 18 Jahre, gerade erst mit einem Stipendium aus Kansas, Indiana, nach New York gekommen. Außerdem: „Wagenknecht“ von Sandra Kaudelka und „Der Samurai“ von Till Kleinert.

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News

Gilde Filmpreis für „Futur Drei“ auf der Filmkunstmesse Leipzig

Zum Abschluss der Filmkunstmesse in Leipzig wurde „Futur Drei“ mit dem Gilde Filmpreis (Bester Film – Junges Kino) ausgezeichnet. Wir freuen uns riesig mit Regisseur Faraz Shariat und dem gesamten Filmteam! Aktuell läuft „Futur Drei“ in der queerfilmnacht; am 24. September startet er in über 30 deutschen Städten regulär im Kino. Auf dem Foto seht Ihr v.l.n.r.: Katja Deutschmann (Szenenbild), Simon Vu (Bildgestaltung), Raquel Molt (Casting), Faraz Shariat (Regie), Eidin Jalali (Darsteller), Hermann und Jürgen (Salzgeber).

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Queerfilmnacht und ab 24. September im Kino

Futur Drei

ein Film von Faraz Shariat

In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwandersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. Für sein sensibles, pop-affines und kraftvolles Plädoyer für Diversität erhielt „Futur Drei“, der im Panorama der Berlinale uraufgeführt wurde, bereits zwei Teddys und zwei First Steps Awards.

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Im Salzgeber Club

Herz aus Dynamit

ein Film von Camila Urrutia

Claudia und ihre Freundin María rasen auf einem Motorrad durch die Straßen von Guatemala City. Nach einem Abend auf dem Rummel werden die beiden brutal von drei Männern angegriffen. Claudia will weit weg, die große Stadt hinter sich lassen und mit María ein neues Leben beginnen. María hat einen anderen Plan: Sie will Vergeltung …

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Ab 8. Oktober im Kino

Im Stillen laut

ein Film von Therese Koppe

Erika und Tine sind beide 81 und seit über 40 Jahren ein Paar. Zusammen leben und arbeiten sie auf dem Kunsthof Lietzen in Brandenburg – und blicken auf ein bewegtes Stück gemeinsame Geschichte zurück. Mit ihrer Neugier und Offenheit stellen Erika und Tine alles in Frage, das Vergangene und das Bestehende.

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sissy-Rezension

Futur Drei

Faraz Shariats autobiografisches Regiedebüt „Futur Drei“, das im Künstler*innen-Kollektiv Jünglinge enstanden ist, war der queere Film der Berlinale und wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Teddy und dem First Steps Award. Sissy-Autor Dennis Vetter spürt Shariats aktivistischem Gegenentwurf zum konventionellen deutschen Kino nach und plädiert selbst für mehr diverse Realität auf der Leinwand. In diesem Monat läuft „Futur Drei“ in der queerfilmnacht, am 24. September startet er zudem regulär in den Kinos.

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