VoD-Premiere

Willkommen beim Salzgeber Club! Das Thema „Architektur im Film“ ist seit jeher ein Schwerpunkt unseres Programms. Deswegen nutzen wir den VoD-Release von Virpi Suutaris „Aalto“ über Leben und Werk des kreativen Ehepaares Alvar und Aino Aalto für ein kleines Online-Festival des Architekturkinos. Zusätzlich zu den Porträtfilmen „Oscar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch“ von Fabiano Maciel und Sacha und „Max Bill – Das absolute Augenmaß“ von Erich Schmid sind ab dieser Woche auch noch „Kevin Roche – Der stille Architekt“ von Mark Noonan, „Big Time – Der Architekt Bjarke Ingels“ von Kaspar Astrup Schröder sowie „Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China“ von Christoph Schaub und Michael Schindhelm verfügbar. Außerdem: „Gleichung mit einem Unbekannten“ von Dietrich de Velsa (alias Francis Savel) und „Ulrike Ottinger – Die Nomadin vom See“ von Brigitte Kramer.

News

Die Nominierungen für den Preis der deutschen Filmkritik 2020 stehen fest – und wir freuen uns sehr, dass gleich drei unserer Filme vertreten sind. So geht Leonie Krippendorffs sinnlicher Coming-of-Age-Film „Kokon“ mit vier Nominierungen ins Rennen: als Bester Spielfilm, zweimal für die Beste Darstellerin (Lena Urzendowsky & Jella Haase) und für die Beste Bildgestaltung (Martin Neumeyer). Faraz Shariats kraftvolles Diversitätsplädoyer „Futur Drei“ ist als Bestes Spielfilmdebüt sowie für den Besten Darsteller (Benjamin Radjaipour) und die Beste Musik (Jan Günther & Jakob Hüffell & Säye Skye) nominiert. Und Michael Venus’ virtuoser Heimathorrorfilm „Schlaf“ ebenfalls als Bestes Spielfilmdebüt, für das Beste Drehbuch (Thomas Friedrich & Michael Venus) und für die Beste Montage (Silke Olthoff). Die Gewinner*innen werden am 22. Februar bekannt gegeben. Wir drücken allen Nominierten die Daumen!

News

Am Wochenende ging die Online-Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis zu Ende. Und wir freuen uns sehr, dass Jonas Holdenrieder für seine Rolle in Christian Schäfers Coming-of-Age-Drama „Trübe Wolken“ einen der beiden begehrten Preise für den Besten Schauspielnachwuchs erhalten hat. „Jonas Holdenrieder geht das Risiko ein, eine Hauptfigur weitestgehend auf nonverbaler Ebene zu spielen“, begründet die Jury ihre Entscheidung. „Er spiegelt die düstere Atmosphäre seiner Umgebung, diese kleinbürgerliche Ordnung der Dinge, die steifen, konstruierten Zustände in der Familie, ohne jemals in die Entäußerung zu gehen. Man spürt diese Enge in sich selbst und möchte laut schreien, um sich mit ihm gemeinsam zu befreien. Nichts liegt klar auf der Hand, aber es gelingt Jonas Holdenrieder, das Nichterklärbare spürbar zu machen. Chapeau für diese Leistung!“ Diesem Urteil können wir uns nur anschließen. Herzlichen Glückwunsch, lieber Jonas!

Im Salzgeber Club

ein Film von Virpi Suutari

Alvar Aalto (1898–1976) und seine Ehefrau Aino (1894–1949) waren ein kreatives Powerpaar. Als produktives Architektur- und Designteam schufen die beiden Finnen ikonische, organisch anmutende Gebäude, darunter zahlreiche Sommervillen in den nordischen Ländern, die Stadtbibliothek in Viipuri und die Heilig-Geist-Kirche in Wolfsburg. Zum populären Design-Stück avancierte die Aalto-Vase mit ihrem asymmetrischen Grundriss und der gewellten Form. Regisseurin Virpi Suutari erzählt in ihrem Porträt „Aalto“ vom Leben und Werk der beiden – und von der besonderen Liebe, die Alvar und Aino verband.

In der queerfilmnacht online

ein Film von Oliver Hermanus

Südafrika 1981, zur Zeit der Apartheid: Wie alle weißen jungen Männer muss auch Nicholas Van der Swart seinen zweijährigen Militärdienst leisten, um das Regime vor der Bedrohung durch den Kommunismus und die „Schwarze Gefahr“ zu verteidigen. Dass Nicholas schwul ist, darf niemand wissen, denn wer in der Truppe als „Moffie“ erkannt ist, wird brutal schikaniert und gequält. Doch dann verliebt sich Nicholas in seinen Kameraden Dylan …

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