queerfilmfestival

Vom 1. bis 5. September zeigt das queerfilmfestival wieder die besten queeren Filme des Jahres – in elf Städten: Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Stuttgart und Wien. Das Programm umfasst 15 herausragende nicht-heterosexuelle Filme. Mit dabei sind Highlights aus Cannes, San Francisco, Rotterdam, London und von der Berlinale. Alle Infos zu den Filmen und den beteiligten Kinos findet Ihr hier.

Im Kino

ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf, lassen Sehnsüchte den Raum anschwellen und ein Begehrenskarussell nimmt immer mehr Fahrt auf.

Im August in der queerfilmnacht

ein Film von Samuel Van Grinsven

Sequin ist 16 und steht auf anonyme Sexdates, die er per App klar macht. Dabei hat er nur eine Regel: Nie einen Kerl zweimal treffen! Bis er über einen Chat im Blue Room landet, einer mysteriösen Gruppensex-Party ohne Limits. Sequin gerät in den Bann eines betörenden Fremden – und muss ihn am nächsten Tag unbedingt wiedersehen! Der Beginn einer gefährlichen Suche nach dem Objekt der Begierde …

Im Kino

ein Film von Henrika Kull

Sascha arbeitet schon seit Jahren im Berliner Bordell Queens. Maria ist die Neue, unangepasst, autark, queer. Sascha fühlt sich sofort von dieser Andersartigkeit angezogen, Maria wiederum ist fasziniert von Saschas Souveränität. Aus der Anziehung wird eine Liebe, die anders funktioniert, als alles, was beide bisher kannten. Es ist die Verheißung auf das große Glück. Doch dann droht ihre Verbindung zu zerbrechen – an der Angst, sich einander wirklich zu zeigen und sich den eigenen Abgründen zu stellen.

VoD-Premiere

Diese Woche zeigen wir Euch anlässlich der Ausstellung „The Garden. Kinematografien der Erde“ im Berliner silent green Kulturquartier den Film „The Garden“ von Derek Jarman, der knapp 30 Jahre nach seiner Uraufführung vom British Film Institute digital restauriert wurde. Darüber hinaus präsentieren wir Euch anlässlich des Todes von Sebastian Heidinger (1978-2021) dessen Film „Drifter“ (2007) über Aileen (16), Angel (23) und Daniel (25), die sich in die Anonymität der Großtadt Berlin geflüchtet haben. Außerdem im Club: die Bruce-LaBruce-Filme „Hustler White“, „Super 8 ½“ und „No Skin Off My Ass“.

Ab 19. August im Kino

ein Film von Piotr J. Lewandowski

Darko ist ein Überlebenskünstler. Seit Jahren schlägt sich der 22-jährige Mazedonier mit seinen besten Freunden Yanoosh und Manolo irgendwie durch, ohne Aufenthaltserlaubnis, immer in Deckung vor der Polizei. Um sich und seine kranke Mutter über Wasser zu halten, verkauft er alte Autoteile und züchtet Tauben, die er auf Hochzeiten fliegen lässt. Als er bei einer Feier die geheimnisvolle Künstlerin Alina kennenlernt, wirft er sich voller Leidenschaft in eine Affäre mit ihr. Doch die Liebe zu Alina entfernt Darko immer weiter von dem, was ihm bis dahin Halt gegeben hat. Plötzlich steht sein großer Traum von einer besseren Zukunft auf dem Spiel.