Die Salzgeber Buchverlage veröffentlichen internationale Belletristik (Albino), Sachbücher (Männerschwarm) und Erotik (BrunoBooks). Hier findet Ihr aktuelle Neuerscheinungen und Highlights aus dem lieferbaren Programm.

Neuerscheinung

Michael Brynntrup

„Sollte man gesehen haben“, schrieb Wiglaf Droste 1986 lakonisch in der taz über die „Intimität, Unmittelbarkeit und schnell entwickelte Situationskomik“ der Super-8-Filme von Michael Brynntrup. Als „ästhetisch gebrochen und pathetisch verrätselt: wunderschön ambitioniert“ charakterisierte sie Dietrich Kuhlbrodt 1990 in der Frankfurter Rundschau. Der neue Bild- und Textband von Filmemacher Michael Brynntrup zelebriert auf 400 Seiten die Magie des Phänomens Super 8. Als Mischung aus Werkschau und eigenständigem Opus lässt dieses, wie es der Künstler selbst nennt, „Materialbuch“ Fotos, Grafiken und Zeichnungen auf Tagebucheinträge, Rezensionen und Filmskizzen treffen. Ein Dialog zwischen Text und Bild, zwischen Gestern und Heute – lustvoll, blasphemisch, wild, provokant und konsequent queer.

Neuerscheinung

von Andreas Fux

„Innocence“ versammelt Porträts und Akte des Fotografen Andreas Fux. Seine Protagonisten sind echte Berlin bad boys, die mit den glattgebügelten und kommerzialisierten Standards der schwulen Fotografie wenig gemein haben. Sie verkörpern eine entscheidende Periode in der Kulturgeschichte der Stadt, eine Zeit des Aufbruchs und der Emanzipation.

Neuerscheinung

von Hugo Marcus

Der Schriftsteller Hugo Marcus (1880-1966) wurde von Historiker Marc David Baer treffend mit „German, Jew, Muslim, Gay“ charakterisiert – womit viel über den Facettenreichtum seiner Persönlichkeit und seines Werks gesagt ist. Das Lesebuch „Einer sucht den Freund“ vereint Marcus’ literarisches Werk mit essayistischen Arbeiten und seinen Versuchen einer Harmonisierung des Islams mit der europäischen Geistesgeschichte.

Neuerscheinung

von John Henry Mackay

Magnus Hirschfeld lobte an John Henry Mackays „Der Puppenjunge“ die „formvollendete Sprache“ und den „tiefen psychologischen Gehalt“. Christopher Isherwood bekannte noch 1985, er habe das Buch „immer sehr geliebt“. Jetzt ist der Roman über einen Strichjungen im Berlin der 1920er Jahre endlich wieder erhältlich.

Kalender

Was auch immer 2023 sonst so alles bereithält, mit unseren 18 neuen Wandkalendern sind sexy Lichtblicke garantiert. Der Rest kommt auf den Männergeschmack an. Sieh selbst!

Neuerscheinung

herausgegeben von Björn Koll, Jan Künemund, Christian Weber

Seit 2009 schreiben einige der besten deutschen Filmkritiker:innen in der sissy über queeres Kino – mal schwärmerisch, mal mitreißend, meist schamlos, immer eigenwillig und unbedingt widerständig. „Queer Cinema Now“ versammelt über 200 Liebes­erklärungen an die zentralen Filme des nicht-heteronormativen Kinos aus zwölf Jahren. Der reich bebilderte Band bietet so einen repräsentativen Überblick über die wichtigsten Werke der jüngeren queeren Film­geschichte.