VoD

Diese Woche könnt Ihr im Salzgeber Club „Das Mädchen und die Spinne“ der Schweizer Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher sehen. Darin komponieren die beiden ein poetisches Panoptikum menschlicher Beziehungsformen, das sich zwischen Alltagsstudie, Märchen und Psychogramm einer brüchig gewordenen Welt bewegt. Darüber hinaus gibt es den Dokumentarfilm „Paragraph 175“ der Autoren und Regisseure Rob Epstein und Jeffrey Friedman zu sehen, über das Schicksal der Homosexuellen im Dritten Reich – eine lange Zeit vergessene Opfergruppe. Außerdem im Club zu sehen: Annekatrin Hendels „Familie Brasch“ über den Niedergang des „Roten Adels“ und Aleksandr M. Vinogradovs dokumentarischer Essay „Bare“ über die Arbeit des belgischen Star-Choreografen Thierry Smits mit elf nackten Tänzern.

Im Salzgeber Club

ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf, lassen Sehnsüchte den Raum anschwellen und ein Begehrenskarussell nimmt immer mehr Fahrt auf.

Im Kino

ein Film von Vanessa Lapa

Die zweite Karriere des Albert Speer: Wie konnte ein Mann, der für 12 Millionen Zwangsarbeiter verantwortlich war, die Lüge vom „guten Nazi“ schaffen? Ein Film über Speers Versuch, sich 1971 mit einer Verfilmung seiner „Erinnerungen“ reinzuwaschen.

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Im Salzgeber Club

ein Film von Rob Epstein und Jeffrey Friedman

Etwa 100.000 Homosexuelle sind während der NS-Herrschaft in Deutschland inhaftiert und gefoltert worden. Zu Tausenden wurden Schwule und Lesben in deutschen Konzentrationslagern ermordet. Die Autoren und Regisseure Rob Epstein (Oscar-Preisträger für „The Times of Harvey Milk“) und Jeffrey Friedman, die bereits mit Dokumentarfilmen wie „The Celluloid Closet“ Furore machten, zeichnen mit ihrem Film „Paragraph 175“ das Schicksal der Homosexuellen im Dritten Reich nach – einer lange Zeit vergessenen Opfergruppe.

Im Dezember in der queerfilmnacht

ein Film von Andrew Haigh

„Weekend“ hat mit seiner tief empfundenen Romantik und seiner ehrlichen Darstellung von schwuler Lebenswirklichkeit bereits eine ganze Generation queerer Zuschauer:innen verzaubert. Zum 10-jährigen Geburtstag kehrt der Schlüsselfilm des New Wave Queer Cinema auf die große Leinwand zurück!