In der queerfilmnacht und ab 23. Juli im Kino

Als wir tanzten

ein Film von Levan Akin

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Doch aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden jedoch erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.

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Im Salzgeber Club

Beautiful Thing

Wer diesen Film noch nicht kennt oder viel zu lange nicht mehr gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen! 1996 hat Hetti MacDonalds „Beautiful Thing“ die Herzen der Kinozuschauer erobert und gilt als einer der schönsten Coming-Out-Filme überhaupt. Kurz vor seinem 25. Geburtstag kehrt der Film in einer digital restaurierten Fassung zurück.

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Im Salzgeber Club

Rabbi Wolff

ein Film von Britta Wauer

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff …

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Demnächst im Salzgeber Club

Tru Love

ein Film von Kate Johnston & Shauna MacDonald

Alice, die gerade ihren Ehemann verloren hat, sehnt sich nach Abwechslung. Also beschließt sie, mal wieder ihre Tochter Suzanne in der großen Stadt zu besuchen. Die ist darüber alles andere als begeistert und bittet ihre Freundin Tru, ein wenig Muttersitting zu betreiben. Völlig überraschend verstehen sich die trauernde Mutter und die lesbische Freundin, die ihre Beziehungen zu anderen Menschen gerne unverbindlich hält, auf Anhieb. Und als Suzanne einen intimen Moment zwischen den beiden mitbekommt, gerät das ohnehin schräge Verhältnis der drei Frauen so richtig in Schieflage…

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Ab 13. August im Kino

Kokon

ein Film von Leonie Krippendorff

Schweiß auf der Stirn, Sonnenbrand auf der Haut und Schmetterlinge im Bauch: Während die Sommerhitze den Kotti in Berlin-Kreuzberg zum Glühen bringt, verliert die 14-jährige Nora ihr Herz an die wilde Romy und wird erwachsen. In sinnlichen Bildern erzählt Regisseurin und Drehbuchautorin Leonie Krippendorff eine authentische Coming-of-Age-Geschichte. Seine Weltpremiere feierte „Kokon“ auf der Berlinale, wo er die Sektion Generation eröffnete.

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Ab 24. September im Kino

Futur Drei

ein Film von Faraz Shariat

In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwandersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. Für sein sensibles, pop-affines und kraftvolles Plädoyer für Diversität erhielt „Futur Drei“, der im Panorama der Berlinale uraufgeführt wurde, bereits zwei Teddys und zwei First Steps Awards.

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