Alte Frauen in schlechten Filmen

von Christoph Dompke

Dritte erweiterte Neuausgabe

Broschur, 256 Seiten
Erscheinungstermin: Mai 2022

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Alte Frauen in schlechten Filmen

Auch große Diven werden älter, aber nicht jede will das wahrhaben. Ob aus Eitelkeit oder des Geldes wegen: Viele große Schauspielerinnen haben am Ende ihrer Laufbahn grauenvolle Filme gedreht oder mussten sich für Billigware verheizen lassen, weil ihnen andere Rollen nicht mehr angeboten wurden. Mit profunder Detailkenntnis vertieft sich Christoph Dompke in die letzten Zuckungen seiner Idole – das Spektrum reicht von Pola Negri über Joan Crawford und Maria Schell bis Meryl Streep.

Fast dreißig Jahre nach der gefeierten Erstausgabe von „Alte Frauen in schlechten Filmen“ zieht Dompke mit einer überarbeiteten Neuausgabe Bilanz. Denn die Zeiten haben sich geändert. Die „tragische Scheuche“ als Typ ist ausgestorben. Heutzutage sehen „alte“ Diven immer noch blendend aus oder werden mit jedem Film jünger, und auch für Schauspielerinnen jenseits der 60 bieten sich anspruchsvolle Rollen. Der ursprünglichen Sammlung fügt diese Ausgabe einige letzte Exemplare hinzu. Zudem kontrastiert Dompke die tragischen Geschichten mit Beispielen für geglückte Alterswerke und unternimmt im Nachwort den Versuch, einer Ära der Filmbranche, die so uncharmant mit alten Damen umging, analytisch auf die Spur zu kommen.

BIOGRAFIE

Christoph Dompke wurde 1965 in Bremen geboren; über den zweiten Bildungsweg brachte er es bis zum Dr. phil. im Fach Musikwissenschaft. Seine Faszination für ältere Damen lebt er seit Beginn der 1990er Jahre als Verkörperung der steinalten Kammersängerin Frau Emmi aus zusammen mit Christian Willner im Komiker-Duo Emmi & Willnowsky. Außer regelmäßigen Filmbesprechungen für verschiedenen Medien (u.a. epd Film) verfasste er den Filmführer „Unschuld und Unheil. Das verdorbene Kind im Film” und die historische Untersuchung „Unterhaltungsmusik und NS-Verfolgung”.

LESEPROBE
Vorwort zur dritten, erweiterten Auflage von „Alte Frauen in schlechten Filmen“

Seit der ersten Auflage von „Alte Frauen in schlechten Filmen“ (damals noch unter dem Titel: „Weil doch was blieb“) sind mittlerweile knapp 25 Jahre vergangen;vor zwölf Jahren erschien eine stark erweiterte Neuausgabe, nun also eine dritte, nur leicht erweiterte Fassung. Seit 1998 hat sich die Welt des Films in mancherlei Hinsicht grundlegend geändert. Zunächst einmal die Filmproduktion selbst: Comic- und Superhelden-Verfilmungen beherrschen die Leinwände, und Streaming-Dienste setzen der Kinolandschaft zu (von den Einschränkungen der Corona-Pandemie ganz zu schweigen). Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung hat der schwäbische Spielberg Roland Emmerich bereits das Ende des Kinos in 20 bis 30 Jahren verkündet: „Die Leute werden bald Screens in der Größe ihrer Wohnzimmerwand zu Hause haben. Das ist die Zukunft. Dann geht keiner mehr ins Kino!“

Aber auch der von mir beschriebene Typus der „alten Frau“ hat sich verändert. Alter als gesellschaftliche Kategorie lässt sich schließlich nicht nur am physischen Lebensalter festmachen, was Bascha Mika, ihrerzeit Chefredakteurin der taz, offenbar nicht verstanden hatte, wenn sie schreibt: „Demnach sind alle Frauen zwischen 40 und 77 irgendwie alt. 37 Lebensjahre Differenz – egal! Das vereinfacht die Sache natürlich ungemein.“

Die von mir beschriebenen „alten Frauen“ waren meist alt in dem Sinne, dass sie in der Filmbranche zum alten Eisen gezählt wurden, demodé geworden waren. Als Elizabeth Taylor „Die Rivalin“ (1973) drehte, lag ihre große Leinwandzeit hinter ihr. „Brandung“ (1968) von Joseph Losey spielte als erster Film des Duos Elizabeth Taylor und Richard Burton seine Produktionskosten nicht mehr ein, dem nächsten gemeinsamen Film, Hammersmith ist raus (1972) von Peter Ustinov, sollte es nicht besser ergehen. 1972 war „Der letzte Tango in Paris“ von Bernardo Bertolucci einer der großen Erfolge auf der Leinwand. Die Filme von Elizabeth Taylor aus diesen Jahren wirken dagegen wie aus der Zeit gefallen. Aber es gab auch Schauspielerinnen in den von mir vorgestellten Filmen, die wirklich so alt waren wie die uralte Morla aus Michael Endes „Die unendliche Geschichte“: Marlene Dietrich war im Jahr der Produktion von Schöner Gigolo, armer Gigolo (1978) etwa 77 Jahre alt und sah doppelt so alt aus.

Heute sind Frauen im Film nur noch alt nach Jahren. Susan Sarandon sieht mit 75 Jahren blendend aus, Judy Dench wirkt von Film zu Film jünger und Jane Fonda trägt seit Jahren (angeblich dank Oil of Olaz) gleichbleibend alterslose Gesichtszüge zur Schau. Erstaunlicherweise ist es ein Mann – Clint Eastwood –, der seinen alten, buchstäblich zum Skelett abgemagerten Körper vor die Kamera zerrt. Aber keine Angst, ein Buch über „alte Männer in schlechten Filmen“ ist einstweilen nicht in Planung. Um nicht missverstanden zu werden: Ich freue mich, dass Susan Sarandon immer noch gute Rollenangebote erhält. Verdientermaßen, denn sie ist eine phantastische Schauspielerin.

Viele der Beispiele aus meinem Buch schildern Schauspielerinnen und Diven am Ende ihrer Karriere auf der verzweifelten Suche nach guten Rollen. Oft blieben dann nur Monstren, Mumien und Mutationen in Horrorfilmen übrig. Das Rollenfach „Monster“ für ältere Damen in Horrorfilmen ist mittlerweile ersetzt worden durch die Darstellung von Demenzerkrankungen – statt Damsels in Distress gibt es nun Damsels in Demenz. Diese Filme sind für heutiges Arthouse-Publikum, das sich noch für Schicksale älterer Frauen auf der Leinwand interessiert, leichter zu goutieren als Horrorfilme über verhaltensauffällige Hausfrauen, die zur familiären Konfliktbewältigung schon mal zur Axt greifen wie Joan Crawford in „Zwangsjacke“ (1964).

Noch etwas hat sich geändert: Joan Crawford hatte eine fest umrissene Star-Persona, die sie in den allermeisten ihrer Rollen nur zu variieren brauchte. Wiedererkennbarkeit war für die Verwertung an der Kinokasse ein hohes Gut. Das ist heute völlig anders: Für Lady Gaga ist das Auftreten in Verkleidungen und nicht wiedererkennbaren Rollenbildern geradezu zur Pflicht geworden. Eine Ausnahme bildet lediglich Meryl Streep. Seit „Der Tod steht ihr gut“ scheint sie der Auffassung zu sein, dass ihr heiliges Werkzeug in Komödien noch besser zur Geltung kommt als in großen dramatischen Rollen. Ihr „intensives“ Spiel selbst in Operetten wie „Mamma Mia“ ruft beim Zuschauer das Gefühl hervor, einem Mutter-Tochter-Konflikt griechischen Ausmaßes beizuwohnen. Der Abstand zwischen der Rolle und der Person Meryl Streep bleibt immer spürbar und ruft als Reaktion hervor: „Oh, guck mal, wie die Meryl das macht!“ Es ist nichts anderes als die staunende Verwunderung der Zuschauer, die angesichts der Darbietung einer Cher in einer Travestieshow ausrufen: „Oh, guck mal, es ist ein Mann!“

Natürlich gibt es immer noch betagte Darstellerinnen in weniger gelungenen Filmen. Zum Beispiel Rita Moreno in der Neuverfilmung des Musicals „West Side Story“ (2021). Der Film macht wenig Freude: Das Lied „One Hand, one Heart“ in durchs Kirchenfenster gespiegelten Regenbogenfarben darzubieten ist Konfektionskitsch, aus dem Zuviel an Aufwand ergibt sich kein ästhetischer Mehrwert im Sinne des Camp. Die musikalische Seite ist schwerfällig dank des sich gewaltig in die Brust werfenden Dirigenten Gustavo Dudamel und erinnert daran, was ein Kritiker über Jessye Normans Carmen.-Aufnahme geschrieben hat: „It is not unlike watching a great oceanliner threading its way trough the Panama Canal.“

Mit der Inszenierung der verfeindeten Straßengangs, der Jets und der Sharks, ist Spielberg an den Beginn seiner Karriere zurückgekehrt. Aber „Der weiße Hai“ ist dann doch der bessere Film. Trotzdem gibt es einen Moment für die Ewigkeit: Wenn die zur Zeit der Dreharbeiten etwa 90 Jahre alte Rita Moreno (die Anita aus der 1961er-Verfilmung von Robert Wise) „Somewhere“ singt. Sie lässt die Grenzen des Alters sich in Luft auflösen (genauso wie Hildegard Knef sich gewünscht hat, dass manche ihrer Filme sich in Luft auflösen würden). Aber es ist dieser eine große Moment inmitten eines nicht weiter bemerkenswerten Films. Das ist der Unterschied zu den meisten von mir sezierten Filmen: Die sind entweder komplett misslungen und werden auch nicht durch den Aufritt einer gefeierten Darstellerin geadelt („Mamma Mia“ mit Meryl Streep) oder sie sind bemerkenswert, weil rundum schräg mit einer zumindest überraschenden Altersleistung eines verblichenen Stars (Ruth Roman in „The Baby“).

Zu guter Letzt: Camp, mein Besteckkasten zur Beschreibung vieler Filme und alter Divenrollen verschwindet langsam aus dem Bewusstsein. In der aktuellen Kunstbetrachtung hat Camp keine Bedeutung mehr. Das ist nicht schlimm, alles vergeht. Aber „Was geschah wirklich mit Baby Jane“ ist ein Kunstwerk (wenn auch vielleicht nur ein campes), weil es mit den Rollenbildern seiner Stars Bette Davis und Joan Crawford spielt, weil Bette Davis und Joan Crawford zu viel geben, weil der ganze Film exaltiert und extravagant ist und damit zu einem campen, kunstvollen Vergnügen wird.

Dagegen sind heutige Filme überraschend mittelmäßig und über Trash lassen sich leider nicht so viele vernehmliche und kluge Dinge verbreiten. Zwei aktuelle Filme sagen beispielhaft alles zum Thema Camp, ich meine den Garland-Film Judy und die Davis/Crawford-Serie Feud. „Judy“ (2019) erzählt von den letzten Konzerten Judy Garlands (fabulös verkörpert von Renée Zellweger) und zeigt exemplarisch das Verhältnis von schwulen Männern zu den von ihnen verehrten Diven als das Verschmelzen von auf unterschiedliche Art Versehrten. Judy Garland wird zwar nicht als Monstre sacré vorgeführt, aber das Überlebensgroße ihrer Star-Persona wird überzeugend in Szene gesetzt. In einer Rückblende – Judy Garland dreht gerade „Das zauberhafte Land“ (1939) – möchte die junge Judy Garland gern wie alle anderen jungen Mädchen ins Kino gehen. Studioboss Louis B. Mayer erklärt ihr: „Die Sache ist die: Diese anderen Mädchen werden später Kassiererinnen, Farmersfrauen. Ist es das, was du willst, Judy? Einfach nur Hausfrau werden? Durchschnittliche Kinder werden alle auf ihre Weise geliebt. Ich kann verstehen, dass du dich ab und zu davon angezogen fühlst, von deren kleinen Leben. Nicht allzu gefährlich, nicht zu aufregend. Sie sind da, wo sie hingehören. Und du glaubst, dass du wie sie bist? Aber das bist du nicht. Du lebst in einer völlig anderen Welt. Sie sehen nur aus wie du!“

Diese Art von Stars, bigger than life, gibt es nicht mehr. Die Crux heutiger Filme ist ja, dass sich die Stars möglichst nicht von Kassiererinnen und Farmersfrauen unterscheiden sollen. Deshalb wundern sich Berliner Hausfrauen auch, dass es ihnen nicht gelingt, „mal eben“ eine Typveränderung umzusetzen wie die von Katharina Thalbach dargestellte Hausfrau Maria Wartberg in „Ich war noch niemals in New York“ – obwohl Katharina Thalbach doch alles tut, um wie eine Berliner Hausfrau auszusehen.

Anhand der Serie „Feud“ (2017) über die verfeindeten Diven Bette Davis und Joan Crawford (gespielt von Susan Sarandon und Jessica Lange) während und nach den Dreharbeiten zu „Was geschah wirklich mit Baby Jane“ wird Camp ein weiteres Mal durchdekliniert. Zwar werden die garstigen Studiobedingungen geschildert, unter denen Davis und Crawford arbeiten und sich verkaufen mussten, einschließlich des Sexismus, dem Frauen in Hollywood ausgesetzt waren, aber es ist in erster Linie die Geschichte zweier Überlebender des Systems, zweier Montres Sacrés, die innerhalb ihres Rollenspektrums ganz erstaunliche Ergebnisse auf eine Leinwand zauberten, die damals schon eher „nackten Tatsachen“ zugeneigt war.

Signifikant ist folgende Szene: Joan Crawford hat sich, nach ihrem Ausstieg aus dem Baby Jane-Folgeprojekt „Wiegenlied für eine Leiche“, in die Hände von Hollywoods Gimmick-König William Castle begeben. Der dreht mit ihr Zwangsjacke“ (der Film mit der Axt!). Da „Was geschah wirklich mit Baby Jane“ überraschend ein Kassenerfolg geworden war und ebenso überraschend auch junge Zuschauer begeistert hatte, wird für „Zwangsjacke“ eine Promotiontour veranstaltet. Joan Crawford (Jessica Lange) betritt in großer Galagarderobe den Saal (und unterscheidet sich damit von allen anderen Anwesenden), in der Hand eine kleine Axt, mit der sie nach allen Richtungen zum Staunen und Entsetzen des jungen Publikums kleine Schläge ausführt. Die Szene ist verstörend und doch voller Komik, weil das junge Publikum gar nicht weiß, um wen es sich da handelt, und sie ist camp, weil Joan Crawfords Auftritt viel zu groß ist für den Rahmen, in dem sie sich bewegt. An keiner Stelle jedoch macht sich die Serie lustig über ihre Protagonistin, und Jessica Lange als Joan Crawford führt exemplarisch vor, wie man auch mit einer Axt in der Hand seine Würde bewahren kann. Sie erledigt einfach ihren verdammten Job – arbeitsam und aufrecht wie ein Zinnsoldat.

Auf Deutsch wurde die Serie bemerkenswerterweise auf RTLII ausgestrahlt. Eine DVD- oder BluRay-Auswertung scheint nur kurzzeitig erfolgt zu sein. Olivia de Havilland (mittlerweile verstorben) reichte damals Klage ein, die Serie durfte während des Rechtsstreits nicht ausgestrahlt oder vertrieben werden. De Havilland sah ihre Persönlichkeitsrechte verletzt. Wer würde aber auch seine Persönlichkeitsrechte nicht verletzt sehen, wenn er von Catherine Zeta-Jones dargestellt werden würde …

So heißt es denn Abschied nehmen von vielen liebgewordenen Vorstellungen und Vorlieben. Eine neue Zeit zieht herauf, und für die Diskussion darüber, ob Helen Mirren nun Golda Meir auf der Leinwand hätte verkörpern dürfen oder nicht – das von Sarah Silverman erfundene Kampfwort heißt „Jewfacing“ – fühle ich mich nicht zuständig. Zu guter Letzt ein paar Anmerkungen zur Auswahl der Neuzugänge: Ich habe mich einerseits von persönlichen Vorlieben leiten lassen, deshalb hat Karin Dor ein kleines Kapitel bekommen. Julie Christie hätte ich ebenfalls gern gewürdigt, aber Troja (2004) von Wolfgang Petersen ist ähnlich wie die Neuverfilmung von „West Side Story“ ein zu mittelmäßiger Film als dass sich daraus viel Nektar hätte saugen lassen. Es bleibt nur die Verwunderung darüber, dass Julie Christie, die nach eigener Aussage so viel Wert auf die Auswahl ihrer Drehbücher und Angebote legt, sich ausgerechnet in dies Sandalen-Epos verirrt hat. Manch andere Darstellerin verirrte sich zum Ende ihrer Karriere in Kinderfilme, Julie Andrews in „Zahnfee auf Bewährung“ (2010), Angela Lansbury in „Mr. Poppers Pinguine“ (2011). Aber für diese Art von Kinounterhaltung fehlen mir schlichtweg die Nerven. Ich halte es mit dem Scherz meines Bühnenpartners Willnowski: „Meine Frau wollte neulich ein paar Kalorien verbrennen. Da hat sie ein dickes Kind angezündet!“

Viele Filme, die 2012 gar nicht oder nur in schlechter Qualität vorlagen, sind mittlerweile verfügbar. So gibt es eine wundervolle Blu-ray- und DVD-Abtastung einer 35mm-Kopie des Drive-in-Klassikers „Dear Dead Delilah“(1972) mit der großartigen Agnes Moorehead in ihrem letzten Leinwandauftritt. Aber die Unterschiede zu ähnlichen, hier bereits erörterten Filmen, z.B. „Inn of the Damned“ (1975) mit der ebenfalls großartigen Judith Anderson, sind nicht so groß, dass die Betrachtung inhaltlich und perspektivisch eine Ergänzung erbracht hätte. Nicht zuletzt wollte ich einen Ausblick geben auf das, was war, und das, was kommt. Dies wie alle anderen ergänzten Texte gänzlich neu verfasste Kapitel steht am Schluss des Buches.

Seit dem Erscheinen der 2. Auflage 2012 sind folgende alte Damen verstorben: Lauren Bacall, Carol Channing, Anita Ekberg, Hannelore Elsner, Zsa Zsa Gabor, Elfriede Ott und Nadja Tiller. Die Leinwandabschiede von Karoline Herfurth und Carey Mulligan werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr erleben, und meine Gedanken in sich veränderten Zeiten fortzuspinnen, lege ich in die Hände nachfolgender Generationen: „Kinder, schafft Neues!“

Christoph Dompke, Wittenberg im Mai 2022