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Blockade

ein Film von Thomas Kufus

Deutschland/Russland 1991, 93 Minuten, deutsch-russische Originalfassung, teilweise mit deutschen Untertiteln

Blockade

Leningrad 1941. Die Stadt, die heute Sankt Petersburg heißt, ist von der deutschen Wehrmacht eingeschlossen, der Überlebenskampf bei eisiger Kälte ist gnadenlos. Die Menschen leiden Hunger, haben Angst, aber sie geben nicht auf, weil sie sich nicht unterwerfen wollen. 50 Jahre später, im Leningrad des Jahres 1991, erinnern sich Zeitzeug:innen an die Blockade.

Mit erschütternden Berichten und beeindruckendem Archivmaterial erzählt Thomas Kufus von den Kriegsverbrechen der Wehrmacht und vom grausamen Leiden der sowjetischen Zivilbevölkerung während der 28 Monate andauernden Belagerung. Ein bewegender Klassiker des deutschen Dokumentarfilms – jetzt in digital restaurierter Fassung!

Trailer

Langinhalt

1941 überfällt die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Hitler gibt den Befehl, „Leningrad dem Erdboden gleichzumachen“. Die Wehrmacht schließt einen Belagerungsring um die Stadt, doch Leningrad kann verteidigt werden. 900 Tage lang, von September 1941 bis Januar 1944, sind die Bewohner der Stadt eingekesselt. Über eine Million Menschen sterben, die meisten an Hunger und Kälte.
50 Jahre später, im Winter 1991: In der von Peter dem Großen prachtvoll angelegten Stadt sind die Straßen aufgerissen, die Häuserfassaden verfallen, die Sprünge im Fensterglas mit Papierstreifen abgeklebt. Zeitzeugen der Blockade berichten von damals: vom Überlebenswillen bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad, ohne Elektrizität, Heizung und Wasser, mit einer täglichen Brotration von 125 Gramm pro Person.
Stumm kommentieren historische Filmaufnahmen die Erzählungen der Überlebenden. Diese Bilder von der hoffnungslosen Lage in der Stadt während der Blockade stammen aus russischen Archiven, waren jahrelang zensiert und bisher nie veröffentlicht. Die Blockade von Leningrad war lange ein Tabu auf beiden Seiten: Während im Westen niemand an dieses Kriegsverbrechen der Wehrmacht erinnern wollte, wurde in der Sowjetunion und auch in der DDR die militärische Verteidigung der Stadt zum Heldentum verklärt, das Leiden der Zivilbevölkerung aber verschwiegen.
„Blockade“ schildert die Zeit der Belagerung aus der Sicht der Bewohner Leningrads. Nüchtern wird der von Deutschen geplante Massenmord durch Aushungerung dargestellt. Daneben lassen die persönlichen Erinnerungen der Überlebenden einen Eindruck vom Ausmaß der Verzweiflung entstehen – und davon, was Menschen Menschen antun können, und wozu Menschen bereit sind, um zu überleben.

DIE PROTAGONIST:INNEN

Vladimir Admoni, geb. 1909 in St. Petersburg. Literaturwissenschaftler und Germanist. Schrieb während der Blockade Propaganda-Gedichte in deutscher Sprache, die von der Roten Armee über der deutschen Front abgeworfen wurden. Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Professor an der Universität Leningrad, diverse Buchveröffentlichungen in deutscher Sprache.

Riva Gurjewitsch, geb. 1922. Rentnerin. Hat während der Blockade die Tochter Swetlana zur Welt gebracht. Swetlana war eines von nur sieben Neugeborenen, die während der 900 Tage in Leningrad überleben konnten.

Juli Galperin, geb. 1920. War Soldat an der Leningrad-Front (Aufklärung), später Bildkorrespondent der TASS, Leningrader Abteilung. Besitzt eine umfangreiche private Fotosammlung über die Blockade.

Tatjana lllesch, geb. 1923 in Riga, aufgewachsen in Lettland, deutsche Mutter. Kam während des Kriegs nach Leningrad, weil sich ihr Mann dort beim Militär melden musste. Ihr Mann fiel nach wenigen Tagen an der Front, sie war in der Stadt eingeschlossen und nicht registriert (ohne Lebensmittelkarten). Nach Evakuierung 1942 Dolmetscherin in Gefangenenlagern, nach dem Krieg Journalistin. Lebt als Rentnerin in Moskau.

Michail Bobrow, geb. 1925. Als 16-Jähriger bei der Verteidigung in der Leningrader Gebirgsdivision eingesetzt mit der Aufgabe, die weit sichtbaren, goldenen Turmspitzen der Stadt zu tarnen. Aktiver Sportler (Mehrkampf), Deputierter im Stadtparlament von St. Petersburg.

Valentina Malachiewa, geb. 1923. Während der Blockade Studentin an der Akademie für Tanz und Malerei, später Bühnen- und Maskenbildnerin an vielen Theatern und in Filmstudios. Zahlreiche Ausstellungen. Mitbegründerin der Initiative zur Rettung des Stadtbilds von St. Petersburg.

CHRONOLOGIE

1941

  • 22.6.

    Beginn des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion

  • 20.8.

    Die Bahnlinie zwischen Moskau und Leningrad wird von den Deutschen bei Tschudowo unterbrochen.

  • 29.8.

    Die deutsche Heeresleitung gibt den „Heeresgruppenbefehl für die Einschließung der Stadt Leningrad“ heraus.

  • 30.8.

    Der Eisenbahnknotenpunkt Mga wird von den Deutschen eingenommen, damit ist die letzte Bahnverbindung zwischen Leningrad und dem Hinterland unterbrochen.

  • Sept.

    In der deutschen Heeresleitung werden verschiedene Strategien zur Zerstörung Leningrads und zur Vernichtung der Bewohner diskutiert.

  • 2.9.

    Kürzung der Brotration in Leningrad auf 600g für Arbeiter, 300g für Angehörige und Kinder. Im September sind die Läden leer, die Lebensmittelknappheit macht sich bemerkbar.

  • 8.9.

    Schlüsselburg wird von den Deutschen eingenommen, Leningrad ist damit vom Hinterland abgetrennt und vollständig eingeschlossen.

  • 8.-10.9.

    Bei schweren Luftangriffen werden die Badajew-Lagerhäuser getroffen, riesige Lebensmittelvorräte verbrennen.

  • Okt.

    Extrem früher Wintereinbruch. Elektrisches Licht gibt es nur noch in Militär-, Partei- und Verwaltungsbüros, Strom wird knapper. Die Bevölkerung Leningrads hungert. Die Heizungen funktionieren nicht mehr und werden durch improvisierte Holzöfen ersetzt, Brennmaterial wird knapp.

  • 12.10.

    Veröffentlichung der Entscheidung des „Oberkommandos der Wehrmacht“, eine Kapitulation Leningrads sei nicht anzunehmen.

  • Nov.

    Der Prozentanteil der Zusätze im Brot (schimmeliges Mehl, Baumwollsamenkuchen, Zellulose) steigt auf 68 Prozent. Offiziell wurden bis Ende des Monats 11.085 Hungertote registriert. Die tatsächliche Zahl der Toten liegt wesentlich höher.

  • 15.11.

    Der Ladogasee beginnt zuzufrieren. Eine Woche später überqueren erste Wagen mit Lebensmitteln das brüchige Eis. Im Laufe des Winters werden es mehr, aber erst ab Februar 1942 kommen ausreichend Lebensmittel über die „Straße des Lebens“ nach Leningrad.

  • 20.11.

    Kürzung der Brotrationen auf 250g für Arbeiter und 125g für Angehörige und Kinder, ansonsten gibt es keine Nahrungsmittel.

  • Dez.

    Offiziell gemeldet werden in diesem Monat über 53.000 Hungertote.


1942

  • Jan.

    Wasserversorgung und Kanalisation brechen zusammen, erst im Juni werden sie teilweise wiederhergestellt.

  • 17.1.

    Von Leeb wird durch Küchler als Oberbefehlshaber der „Heeresgruppe Nord“ abgelöst. Im Januar und Februar schwanken die offiziellen Angaben über die Anzahl der Toten zwischen 3.000 und 8.000 täglich.

  • 11.2.

    Erhöhung der Brotration auf 500g für Arbeiter und 300g für Angehörige und Kinder.

  • Sommer

    Hunger bleibt die Haupttodesursache in Leningrad. Bis zum Sommer 1945 wird in Parks und öffentlichen Anlagen Gemüse angebaut.Von November 1941 bis Ende 1942 hat das Leningrader Beerdigungsinstitut 460.000 Tote begraben. Soldaten und Freiwillige transportieren in dieser Zeit 228.263 Tote zu den Friedhöfen. Für die Wintermonate 1941/42 liegen keine genauen Zahlen vor, da viele Opfer in Massengräbern begraben wurden.


1943

  • 18.1.

    Schlüsselburg wird von den sowjetischen Truppen unter Goworow und Merezkow zurückerobert, der Belagerungszustand ist durchbrochen.


1944

  • 14.1.

    Beginn des Großangriffs der Roten Armee gegen die „Heeresgruppe Nord“.

  • 22.1.

    Letzter deutscher Artilleriebeschuss Leningrads.

  • 27.1.

    Leningrad wird vollständig von der Blockade befreit. Ungefähr eine Million Menschen sind an Hunger, Kälte und Artilleriebeschuss gestorben, möglicherweise noch mehr.


1949-1951

  • Folgezeit

    „Leningrader Affäre“: In Leningrad werden 2.000 Parteifunktionäre und leitende Angestellte städtischer und wissenschaftlicher Einrichtungen verhaftet und zum Tode oder zu Gefängnisstrafen verurteilt.


In Auszügen zitiert nach „Blockade. Leningrad 1941-1944. Dokumente und Essays von Russen und Deutschen“, hrsg. Von Antje Leetz und Barbara Wenner, Rowohl Verlag, Reinbek 1992.

Interview
Im Gespräch mit Thomas Kufus

Was hat Dich bewogen, einen Film über die Blockade von Leningrad zu machen?

Mein vorhergehender Film „Mein Krieg“ hat sich ausschließlich mit Aussagen deutscher Wehr¬machts-soldaten über den Krieg gegen die Sowjetunion beschäftigt. Angesichts der Dokumentar¬aufnahmen habe ich mich oft gefragt, wie denken die Menschen in der Sowjetunion über diesen Krieg? Danach hatte ich die Möglichkeit, ein Filmprojekt nach Leningrad zu begleiten und habe da festgestellt, dass viele Menschen dort über ein Thema sprachen, das mir – wie wahrscheinlich den meisten – nur in ganz groben Zügen bekannt war: dass die Stadt eines der schrecklichsten Kriegsverbrechen überstanden hat, dass es in Leningrad fast keine Familie gibt, in der nicht Opfer zu beklagen waren. Die Leningrader wunderten sich, dass wir so wenig darüber wussten und sie hatten großes Interesse, davon zu erzählen.

Es gibt eine Reihe von sowjetischen Dokumentarfilmen über die Blockade. Was unterscheidet Deinen Film davon?

Mit Ausnahme der beiden jüngsten ist der Tenor dieser Filme Kriegspropaganda, sie sind zum Teil noch während des Krieges entstanden und veröffentlicht worden. Vor allem ist mir aufgefallen, dass in diesen Filmen ein rein militärischer Aspekt vorherrscht, aber in keinem einzigen gibt es persönliche Aussagen von ganz normalen Bürgern der Stadt, die ich ja gehört hatte. Und das hat mich interessiert.

„Blockade“ zeigt viele Aufnahmen aus dem heutigen St. Petersburg, ohne dass diese Bilder in einen direkten Vergleich zu den historischen Aufnahmen gesetzt sind. Warum hat der Film diese zusätzliche Ebene?

Als ich 1989 zum ersten Mal in Leningrad war, hat mich das Erscheinungsbild der Stadt sehr beein¬druckt, die großzügigen, ja fast gigantischen Ausmaße der Plätze und Straßenzüge. Gleichzeitig kannte ich die Vernichtungspläne Hitlers, der die Stadt nie gesehen hatte. Ich habe mich dann entschieden, anhand dieser aktuellen Bildebene auch zu zeigen, wie monströs diese Befehle Hitlers damals wie heute wirken mussten. Dazu kamen Anmerkungen von meinen Interview- und Gesprächspartnern, die mit bitterer Ironie den heutigen Anblick der Stadt mit dem während der Blockade verglichen haben. „Du hast heute fast einen authentischen Drehort“, das kam immer wieder von verschiedenen Leuten.

Wie bist Du auf die historischen Aufnahmen gestoßen, und nach welchen Kriterien hast du sie ausgesucht?

Ich bin in die russischen Archive gegangen und habe nach Material gefragt, und da wurden mir die schon erwähnten Filme über die Blockade gezeigt: „Das ist unser Archivmaterial.“ So ist man in der Sowjetunion mit historischen Aufnahmen für Dokumentarfilme umgegangen, immer wieder die¬selben Versatzstücke. Aber das hat mich nicht interessiert. Also habe ich mir überlegt, dass man die alten Kameraleute, die diese Aufnahmen gemacht haben, fragen könnte. Und ich habe noch zwei gefunden, die wussten, dass sie erheblich mehr Material gedreht hatten, als in diesen Filmen vorkam, eben Bilder von der Bevölkerung, Leute die anstehen, die nichts mehr finden, Leichen in den Straßen. Aber wo diese Aufnahmen jetzt waren, darüber hatten sie nur Vermutungen. Später haben wir dann im staatlichen russischen Archiv in Krasnogorsk gewühlt und nach zwei oder drei Wochen hat meine Mitarbeiterin Marina Nikiforowa 20 Rollen 35mm-Film gefunden, die bis dahin noch nie geöffnet worden waren. Von diesen Rollen stammen 70 bis 80 Prozent der historischen Aufnahmen, die in „Blockade“ zu sehen sind. Ich habe eigentlich das Konzept des Films davon abhängig gemacht, welches Archivmaterial ich finde. Das war die Basis, danach haben wir die heutigen Aufnahmen gedreht und zum Teil auch die Interviewpartner ausgesucht.

„Blockade“ ist nicht chronologisch aufgebaut. Es gibt einen historischen Block und einen lnterviewblock und das Ende steht am Anfang: in einer historischen Aufnahme sieht man deutsche Wehrmachtsoldaten, die unter dem Beifall der Leningrader Bevölkerung gehängt werden. Warum dieser Aufbau mit einem Schock zu Beginn?

Die öffentliche Hinrichtung ist eine der wichtigsten Szenen aus dem Film, auch deswegen, weil sie eine Geschichte hat. Eine geheimnisumwitterte Szene: sie war nirgendwo zu finden, niemand wollte darüber sprechen. Sie war im Archivkatalog versteckt, wahrscheinlich bewusst versteckt unter einem Stichwort wie „Landschaft in Weißrussland“. Sie war ganz sicher zensiert, das Negativ existiert nicht mehr, aber die Zensoren haben das einzige Positiv übersehen. Für mich war klar, dass ich diese Szene an exponierter Stelle einsetzen muss, also am Anfang oder am Ende. Aber wenn man als Deutscher einen Film über dieses Kriegsverbrechen macht, führt es zu Missverständnissen, diese Szene ans Ende zu setzen. Die Szene fand nach dem Krieg statt und steht nicht in direktem Zusammenhang mit der Blockade. Wenn ich diese Szene an den Anfang stelle, dann zeigt sie, wie drastisch Menschen in Kriegszeiten reagieren. Aber wenn sie am Schluss steht, entstehen revanchistische Konnotationen, und die wollte ich absolut ausschließen. Zum weiteren Aufbau: Ich wollte den Bewohnern Leningrads in diesem Film sehr viel Raum lassen. Also habe ich mich entschlossen, alles was an Information notwendig ist, am Anfang zu liefern, um am Ende dann offener zu sein für die Montage aus dem Archivmaterial und den Aussagen der Protagonisten.

Wie hast Du Deine Interviewpartner ausgesucht?

Insgesamt hat die Recherche zu dem Film fast ein Jahr gedauert. Parallel zur Suche nach Archiv¬material habe ich sicher mit 30 oder 40 verschiedenen Personen gesprochen, mit Hilfe meines Beraters und Übersetzers Gennadi Kagan. Je näher die Dreharbeiten kamen, desto klarer wurde, welche inhaltlichen Aspekte ich für den Film brauche, und danach habe ich die sechs Interview¬partner ausgesucht. Das mussten Leute sein, die konkrete Aussagen über die Situation in der Stadt machen konnten. Entscheidend war der Blickwinkel der Frauen, denn das waren die, die in der Stadt bleiben mussten. Wichtig war auch Admoni, der Literaturwissenschaftler. Er war während der Blockade schon über 30, also mehr als 10 Jahre älter als die anderen Interviewpartner, gehörte zur Intelligenzia und hatte einen größeren Überblick über die Lage in der Stadt.

Wie bist Du bei den Interviews vorgegangen?

Natürlich gab es längeren Kontakt zu meinen Gesprächspartnern, aber ich glaube, man sieht, dass sie erst im Erzählen vor der Kamera zu bestimmten Geschichten vorstoßen und dabei auch an ihre Grenzen kommen. Es kam auch vor, dass sie erschrocken waren über das, was sie jetzt so stark wieder erinnerten.

Biografie

THOMAS KUFUS (Regie), geboren 1957 in Essen, startete seine Karriere als Regisseur. Seine Filme „Mein Krieg“ (1989; Co-Regie: Harriet Eder) und „Blockade“ (1991) gelten heute als Klassiker des deutschen Dokumentarfilms. 1990 gründete er die Produktionsfirma zero film (ab 2006 zero one film), mit der er in den vergangenen drei Jahrzehnten zahlreiche preisgekrönte Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien produzierte, u.a. Lars Kraumes „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Deutscher Filmpreis 2016), Corinna Belz‘ „Gerhard Richter Painting“ (Deutscher Filmpreis 2012) und Andres Veiels „Beuys“ (Deutscher Filmpreis 2018). 2008 entwickelte und realisierte er zusammen mit Volker Heise die Fernseh-Dokuserie „24h Berlin – Ein Tag im Leben“, die 2010 u. a. mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Kufus zählt zu den aktivsten unabhängigen Filmproduzenten in Deutschland. Er ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und der Deutschen Filmakademie, deren Vorsitzender er von 2009 bis 2015 gewesen ist.

Credits

Crew

Regie

Thomas Kufus

Kamera

Johann Feindt

Schnitt

Christoph Janetzko

Musik

Arpad Bondy

Ton

Alexander Grusdew

Beratung

Gennadi Kagan

Archivrecherche

Marina Nikiforowa

Aufnahmeleitung

Alla Ponomariowa

Herstellung

Martin Hagemann

eine Produktion von zero film

in Zusammenarbeit mit Studio Lendoc Leningrad

im Verleih von Salzgeber