Auf DVD

Verbotene Filme

ein Film von Felix Moeller

Deutschland 2014, 94 Minuten, deutsche Originalfassung

FSK 6

Kinostart: 6. März 2004

Verbotene Filme

Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland 1.200 Spielfilme hergestellt. 300 Filme wurden nach dem Krieg von den Alliierten verboten. Über 40 NS-Filme sind bis heute nur unter Auflagen zugänglich – sie werden als „Vorbehaltsfilme“ bezeichnet. Der Umgang mit ihnen ist schwierig: Bewahren oder entsorgen, freigeben oder verbieten? „Verbotene Filme“ stellt die „Nazifilme aus dem Giftschrank“ (Die Welt) vor und macht sich auf die Suche nach ihrem Mythos, ihrem Publikum und ihrer Wirkung heute – in Deutschland wie im Ausland. Eine visuelle Reise zur dunklen Seite des Kinos.

Felix Moeller, dessen vielschichtiges Familienporträt „Harlan – Im Schatten von Jud Süss“ bereits das komplexe Nachwirken des NS-Filmerbes bis heute beleuchtete, zeigt in seinem neuen Film, wie die „Vorbehaltsfilme“ auf ein heutiges Publikum treffen und wie sie diskutiert werden. Über den „Sprengstoff“ der Propagandafilme des „Dritten Reichs“ und ihre Idee eines angemessenen Umgangs damit geben u.a. Oskar Roehler, Moshe Zimmermann, Rainer Rother, Margarethe von Trotta, Jörg Jannings, Sonja M. Schultz, Götz Aly sowie Aussteiger aus der Nazi-Szene und Überlebende der Shoah Auskunft. Erstmals wurden für „Verbotene Filme“ im großen Umfang Jahrzehnte alte Filmkopien der NS-Produktionen in hochauflösendem Format/2k abgetastet.

Trailer

Biografie

Geboren in München. Autor, Regisseur & Produzent, promovierter Historiker. Studium der Geschichte, Politik, Kommunikationswissenschaften
in München und Berlin. Autor und Regisseur bei den Dokumentarfilmen

  • 1992

    „Die Macht der Bilder: Leni Riefenstahl“

  • 1998

    „Der Filmminister – Goebbels und der Film im Dritten Reich“

  • 1999

    „One Day in September“

  • 2001

    „Marlene Dietrich – Her Own Song“

  • 2003

    „Die Verhoevens“; „Rosenstraße“

  • 2004

    „Napola“; „Ich bin ein Künstler und sonst nichts“ in: „Hitlers Künstler“

  • 2005

    „Hildegard Knef – Die frühen Jahre”

  • 2006

    „Katja Riemann“

  • 2009

    „Harlan – Im Schatten von Jud Süß“; „Harlan – Im Schatten von Jud Süß“; „Verbotene Filme“; „Die Schachspielerin“

  • 2010

    „Small World“

  • 2013

    „Verbotene Filme“

  • 2014

    „Diplomatie“