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PRINZESSIN ein Film von Birgit Grosskopf D 2006, 81 Minuten, Farbe, FSK 16 Das Revier von Katharina, Yvonne und ihrer Gang ist eine westdeutsche Vorstadt. Sie hängen in der Kälte vor Silvester ab und schieben Hass auf die Clique von Özlem. Als Yvonne ihre Haftstrafe nicht antritt und vor der Polizei flieht, eskalieren die Ereignisse. Die harte, kompromisslos erzählte Geschichte einer Mädchenfreundschaft zwischen alltäglicher Gewalt und trotzigen Ausbruchsversuchen. www.salzgeber.de/prinzessin 2 PRINZESSIN ein Film von Birgit Grosskopf D 2006, 81 Minuten, Farbe, FSK 16 Regie: Birgit Grosskopf Buch: Birgit Grosskopf, Daniela Hilchenbach Kamera: Kolja Raschke Schnitt: Lawrence Tooley Ton: Alain Goniva Sounddesign: Hendrik Lühdorff Szenenbild: Naomi Schenck Kostüme: Kerstin Westermann, Judith van der Burg Produktionsleitung: Till Derenbach | Herstellungsleitung: Liane Retzlaff Produktion: Colonia Media Filmproduktions GmbH / Label 131 In Koproduktion mit dem WDR | Gefördert von der Filmstiftung NRW Produzentin: Anke Scheib-Krause | Redaktion WDR: Andrea Hanke DarstellerInnen: Irina Potapenko (Katharina) Henriette Müller (Yvonne) Desirée Jaeger (Jenny) Amina Schichterich (Mandy) Martin Kiefer (Daniel) Caroline Peters (Marlene) Marie Salomon (Schiefer Kiefer) Neshe Demir (Özlem) First Steps Award 2006 (Bester abendfüllender Spielfilm) Filmfest Oldenburg 2006 (German Independence Award) Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2006 (Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten) Achtung Berlin! Filmfestival 2006 (Lobende Erwähnung) Festival Internacional de Cinema FESTROIA Setúbal / Portugal 2007 ("First Work's Award") EDITION SALZGEBER Mehringdamm 33 10961 Berlin Telefon 030 / 285 290 90 | Telefax 030 / 285 290 99 Pressebetreuung: Jan Künemund | presse@salzgeber.de www.salzgeber.de 3 SYNOPSIS Kommt man ihnen blöde, kriegt man was auf die Fresse. Und heute ist ein schlechter Tag: Morgen muss Yvonne in den Knast ... Während noch überall die Weihnachtsdekoration hängt, knallen schon die ersten Silvesterkracher. An den Tagen zwischen den Jahren - inmitten Automatenhotels, Möbelhäusern und Wohnsilos - hängt die achtzehnjährige Spätaussiedlerin Katharina lieber mit Yvonne und den anderen aus der Clique draußen in der Kälte ab als in irgend so einer beengten Wohnung. Unruhig streifen die Mädchen durch ihr Revier. Die Freundinnen warten. Auf was, ist ihnen nicht ganz klar. Jedenfalls nicht auf Silvester. „Ich werde dich vermissen, Yvonne“, sagt Katharina, gerade nachdem ihre Freundin ein Mädchen in der Bahn verprügelt hat, das ihr zu adrett angezogen war und zu demonstrativ ihren Walkman präsentiert hat. Vielleicht war sie auch nur im falschen Moment am falschen Ort. Doch bald wird alles anders sein. Yvonne ist dann erst einmal weg, Katharina muss im Hotel arbeiten und ihr Schwarm Daniel geht als Freiwilliger nach Afghanistan. In den ‚richtigen Krieg’. Bis dahin muss der Tag genutzt werden: der ‚Schlampe’ Özlem noch mal klarmachen, dass sie und ihre Mädchen nichts zu sagen haben; im Flirt Club Männer anmachen; die Lesbe Marlene abzocken; noch mal Nagellack klauen in der Einkaufszentrumsdrogerie. Jenny erzählt die ganze Zeit irgendwelche kranken Geschichten, bei denen niemand so recht weiß, ob sie wahr oder erfunden sind. Die kleine Mandy übt ihre sexy Tanzschritte. Und Katharinas Mutter löst Kreuzworträtsel, um deutsch zu lernen: „Gleichgültig, vier Buchstaben?“ Katharina: „Keine Ahnung...“ Und dann eskaliert der Fight mit Özlem – und Yvonne hat plötzlich eine Knarre. Es sieht so aus, als hätte Katharina sie an die Bullen verraten. Ist das das Ende ihrer besonderen Freundschaft? DIE BEGRÜNDUNG DER JURY FÜR DIE VERLEIHUNG DES FIRST STEPS AWARDS 2006 IN DER KATEGORIE ‚ABENDFÜLLENDE SPIELFILME’ : "PRINZESSIN ist einer dieser Filme, die einen tagelang nicht loslassen. Eine Mädchengang, die sich mit ebenso beiläufiger wie unbeschreiblicher Brutalität die grauen Tage zwischen den Jahren im Plattenbau-Ghetto vertreibt. Meisterlich erzählt sind sowohl dieser Ort – ein Irgendwo im Nirgendwo, das Dortmund, Hamburg oder Marzahn heißen kann – als auch die Zeit – ein akustischer Kriegszustand verfrühter Silvesterböller. Meisterlich geführt auch die jungen Darstellerinnen. Ein Ghettofilm, der ohne brennende Mülltonnen auskommt, mit Protagonistinnen, die immer gut aussehen und frisch gewaschene weiße Jacken tragen, die als Arzthelferin oder im Hotel arbeiten – das sind nicht die verwahrlosten Kreaturen, die uns nichts mehr angehen. Wir haben einen sehr politischen Film gesehen, der mit einem fast ‚magischen Realismus’ erzählt ist. PRINZESSIN ist gegenwartsnah und entrückt zugleich – eine Eiszeit." 4 ANMERKUNG DER REGISSEURIN: „Der Schauplatz ist eine westdeutsche Vorstadt. Alles ganz sauber und monoton, gleichförmig. So dass man eigentlich nur weg will. Wenn man wüsste, wohin. Meine Protagonistinnen suchen sich Auswege. Sie stemmen sich verbal und mit vollem Körpereinsatz gegen ihre Umgebung. Eigentlich sind sie furchtbar romantisch. Mit fünf wusste jede noch, was mal aus ihr werden soll: eine Prinzessin. Aber jetzt sind sie leider keine fünf mehr.“ BIOGRAPHIE BIRGIT GROSSKOPF Birgit Grosskopf wurde 1972 in Köln geboren. Nach einem Grundstudium der Archäologie sowie Mitarbeit als Schauspielerin an der Studiobühne in Köln studierte sie angewandte Theater und Filmwissenschaften in Reading (Großbritannien), wo sie ein Bachelor of Arts mit Auszeichnung erzielte. Neben Inszenierungen an Provinztheatern arbeitete sie als Deutschlehrerin für Manager in London. Seit 1996 studiert sie Regie an der dffb in Berlin und hat mehrere Kurzfilme gedreht. Seit 1998 arbeitet Grosskopf als Lektorin und Übersetzerin für diverse Filmproduktionsfirmen. PRINZESSIN ist ihr erster abendfüllender Kinofilm. FILMOGRAPHIE Babys in Taschen (10 min., 16mm, 1998, Buch und Regie) Der Pilot (10 min., 16mm, 2000, Buch und Regie) Jungs zum Anfassen (12 min., 35mm, 2001, Buch und Regie) Tabula Rasa (15 min., super 16mm, 2003, Buch zusammen mit Martina Klein) Prinzessin (81 min., 35 mm, 2006, Buch zusammen mit Daniela Hilchenbach) 5 PRODUKTIONSNOTIZEN VON BIRGIT GROSSKOPF Ich bin in so einer westdeutschen Vorstadt großgeworden, in der wir auch teilweise gedreht haben. So einem Niemandsland zwischen Gewerbegebiet und Zuckerrübenfeldern. Da wollte ich immer einfach nur weg. Alles ist, bei aller Tristesse, immer so schrecklich sauber in Deutschland. Bei der Drehortsuche ist meiner Szenenbildnerin und mir das als aller erstes aufgefallen – nach einem Abstecher nach Belgien, wo die sogenannten Ghettos ganz anders aussehen. Diese Sauberkeit ist mir unheimlich. Darunter tun sich Abgründe auf – denen sich meine Protagonistinnen auf ihre Art und Weise stellen. Und ich kann mich persönlich sehr gut in meine Protagonistinnen hineinversetzen: Sie wollen einfach nur weg, können aber nicht. Irgendwie muss man sich ja zur Wehr setzen. Auch wenn ihr Auftreten nach außen hin heftig und aggressiv, auch teilweise gnadenlos ist, in ihren Herzen sind sie Romantikerinnen. Und sehr verletzbar. Nur können sie das nicht zulassen. Ich habe mich einerseits um Authentizität bemüht. Es sollte kein verlogener Ghettofilmkitsch werden. Und ich wollte, dass trotz ihrer Aktionen, trotz ihrer Destruktivität, die Heldinnen den Zuschauer, wenn er sich auf sie einlässt, für sich einnehmen. Bloß kein deutsches Sozialdrama. Und bloß keine pädagogisch wertvolle Haltung. Man soll gar nicht verstehen oder werten was geschieht. Sondern einfach der eigentlich sehr klassischen Story, einer traurigen Liebesgeschichte samt dem dazu gehörenden Opfertod, folgen und auch emotional mitgerissen werden. Dass Emotion und Intelligenz sich nicht unbedingt ausschließen, soll ja auch im deutschen Kino vorkommen. Ich habe mich zwar um Authentizität bemüht, wollte aber auf keinen Fall in einen Pseudorealismus verfallen – sondern wollte auch das Filmische, Fiktive betonen: Durch ein teilweise beinah surreales Sounddesign und durch ironische szenische Einschübe, welche die Story immer wieder brechen oder auf eine andere Ebene bringen sollen. Nichts sollte zu vorhersehbar werden. Und bei aller Heftigkeit sollen auch bitter-komische Momente aufblitzen. Dass mir dies anscheinend einigermaßen gelungen ist, beweisen die bisherigen Publikumsreaktionen: beim sogenannten Arthouse-Publikum kamen das doch zur Zeit sehr aktuelle Thema, die eigenwilligen Protagonistinnen (die es in diesem Auftreten zumindest in einem deutschen Film bisher nicht gab – die aber in der Realität längst angekommen sind – auch wenn das einige wenige nicht wahrhaben wollen) und der Stil des Filmes extrem gut an. Auch emotional waren die Leute gepackt – oder geplättet. Aber bei Schülervorführungen vor einem jungen Publikum, das eher in die Cineplexe geht, reagierten die jungen Leute extrem emotional und mitgerissen. Das war ein tolles Erlebnis, das ich so gar nicht erwartet hatte. Und auch wenn mir die Feuilleton- Kritiken sehr geschmeichelt haben – die beste Kritik kam von einem 16-Jährigen Automechanikschüler: er hat gefragt „Ist eigentlich PRINZESSIN 2 schon in Planung?“. Auf meine Gegenfrage, wieso ihn das interessiere, hat er mir geantwortet: „Ich will doch wissen, wie es mit der, die überlebt, weitergeht.“ Wenn ich mich das nach einem Film frage, dann hat er mich „gekriegt“. 6 AUS EINEM INTERVIEW MIT BIRGIT GROSSKOPF (Buch & Regie) und DANIELA HILCHENBACH (Buch) In „Prinzessin“ steht eine gewalttätige Mädchengang im Mittelpunkt. Das ist nicht gerade das naheliegendeste Thema für einen ersten Langfilm. Grosskopf: Ich bin fasziniert von Gewalt und Tod, von dieser Grenzüberschreitung. Wenn man ein einigermaßen zufriedenes Leben führt, möchte man bis zu seinem geruhsamen Tod mit 85 an Herzschlag damit nichts zu tun haben. Daher stammt aber auch die Faszination, die ständigen Berichte, deshalb sehen die Leute Nachrichten. Man muss sich schon fragen, was das Interessante an den Bildern eines Bombenanschlags im Irak ist. Die Frage ist nur, wie weit man solche Situationen in sein eigenes Leben hineinlässt. Die Protagonisten von „Prinzessin“ sind in einem Alter, in dem sie aus einer gewissen Unbedarftheit heraus und einer gewissen Langeweile sich Dinge erschließen, die man doch besser erst mit 85 erlebt. Auch in Deinem Kurzfilm „Jungs“ geht’s um Gewalt und Tod. Was zieht Dich persönlich zu der Darstellung von Tötungssituationen? Grosskopf: Ich hab Angst davor, persönlich. Aber mich interessieren meistens Themen, vor denen ich Angst habe. Mein Tagebuch zu verfilmen wäre stinklangweilig. Ich bewundere Leute wie Patricia Highsmith. Sich einen Mord vorzustellen, einfach als Spiel, obwohl man selber nichts damit zu tun hat, ist eine Herausforderung. Grenzüberschreitungssituationen, Menschen, die aus einer Normalität herausgerissen werden und Ungewöhnliches machen, das fasziniert mich einfach. Weil es mir etwas über das „andere Leben“ oder eben das eigentliche Leben erzählt. Solche „großen“ Stoffe muss man nicht unbedingt dem deutschen Fernsehkrimi überlassen. In anderen Ländern wie England und Frankreich ist es normal, im Arthouse-Bereich Geschichten zu erzählen, die Grenzsituationen ausloten. Ihr habt gemeinsam recherchiert und wart auch zusammen auf einem Sozialarbeiterinnenkongress zum Thema „Gewalt und Mädchen“? Hilchenbach: Ja. Alles Frauen, nur der Leiter war ein Mann. Da ging’s vor allem um die Frage, wie man Gewalt vermeiden kann und um die Rolle der Sozialarbeiterinnen. Das ging in die Richtung: „Da haben wir die Mädchen ermutigt, selbstbewusster zu sein, und jetzt haben wir den Salat.“ Früher wurden Sozialarbeiterinnen jedenfalls nicht von Mädchen geschlagen. Grosskopf: Als die erfahren haben, dass wir einen Film machen, waren die erst skeptisch, weil das Thema „gewalttätige junge Frauen“ reißerisch ist. Es gibt ja auch diese Reportagen, in denen eine säuselnde Tantchenstimme aus dem Off kommentiert, wie schrecklich diese Mädchen sind. Da erzählt eine, wie sie zu neunt eine Polizistin ins Koma getreten haben und ist ganz stolz darauf. Durch den Kommentar wird sie sofort das böse Mädchen. Wir wollten einen Film machen, der erst mal nichts kommentiert. Wir können kein Buch schreiben und ich kann das nicht inszenieren, wenn wir auf unsere Figuren herabblicken. Leute, die mit dem Film ein Problem haben, merken immer als störend an, wie sie gezwungen werden, mit den Mädels unterwegs zu sein. Hilchenbach: Wir haben diese reißerischen Schlagzeilen gelesen à la „Überfall von Mädchen-Gang“ und haben uns die Frage gestellt, was liegt dahinter? 7 Habt ihr auch Mädchen aus gewalttätigen Gangs gesprochen? Grosskopf: Ein paar schon. Aber ob deren Geschichten wirklich stimmen, das weiß man nie, weil Mädels genauso wie Jungs in dem Alter dazu neigen, sich mit ihren Angebereien zu produzieren. Der Coolnessfaktor. Die rennen genau so wie die Jungs durch die Gegend mit gehörigem „Machismus“. Aber wenn’s Anzeigen gibt, ist das natürlich ein Beweis. Ich hatte außerdem eine unfreiwillige Begegnung mit so einer Clique nach einer Drehbuchbesprechung auf dem Rückweg von Köln. Es war schon relativ spät, ich saß mit zwei älteren Damen alleine im Abteil. Im Wedding stieg so eine Clique in die U-Bahn ein. Fünf Mädels, wie im Film. Ich hab mich von deren Styling hinterher inspirieren lassen. Ich hab richtig Angst bekommen. Die Tür geht auf und Testosteron ist in der Luft. Die machen Klimmzüge an den Haltestangen. Eine hat sich mir gegenübergesetzt und ihre Füße an meinem Mantel abgewischt. Ich war total verunsichert, weil ich wirklich Schiss hatte zu sagen „Ey, lass das!“ Die hat nur drauf gewartet und die anderen standen drum herum. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich vor Frauen Angst hatte. Wenn man mit der Bahn fährt, fünf Jungs steigen ein und man bekommt Schiss, das kennt jede Frau. Aber, dass mir das mal mit Frauen passiert, hätte ich nicht gedacht. Das Interview führte Marcus Seibert für die Zeitschrift film-dienst 8 BESETZUNG IRINA POTAPENKO (Katharina) Geboren 1986. Theaterauftritte seit 1999, seit 2001 regelmäßig in der Berliner Volksbühne (ERNIEDRIGTE UND BELEIDIGTE [2001], DER MEISTER UND MAGARITA [2002], KOKAIN [2004], IDIOT [2003], Regie: Frank Castorf). Filmrollen seit 2005. Neben PRINZESSIN u.a. in DER LEBENSVERSICHERER (2006), LUCY (2006), DIE UNSTERBLICHEN (2007). HENRIETTE MILLER (Yvonne) Geboren 1980. Schauspielausbildung in Berlin und Los Angeles. Theater seit 1997 (u.a. Gastauftritte im Berliner Ensemble), Filme seit 1997. Auftritte u.a. in KNALLHART (2005), RABENBRÜDER (2005), CHAOSTAGE (2007), Hauptrollen neben PRINZESSIN in AUS DER HAUT, DAS LEICHTE LEBEN, DEUTSCHLAND DEINE LIEDER (alle 2006). Außerdem Hörfunk und Synchron. DESIRÉE JAEGER (JENNY) Geboren 1982. Studium der Sozial und der Theater- und Filmwissenschaften an der Universität Köln. Nebenbei spielte sie die Monika Singer in der RTL-daily-soap UNTER UNS. AMINA SCHICHTERICH (Mandy) Geboren 1994. Seit 2004 Projekte am Jungen Theater Bonn, seit 2006 Hauptrolle der Meggie in TINTENHERZ. PRINZESSIN ist ihre erster Film. MARTIN KIEFER (Daniel) Geboren 1983. Seit 1999 Auftritte in TV-Serien und Kurzfilmen, vor allem von Jan Krüger: FREUNDE (2001), TANGO APASIONADO (2006), HOTEL PARADIJS (2007) und Langfilm UNTERWEGS (2004). Außerdem zu sehen in LICHTER, VERSCHWENDE DEINE JUGEND, KISS AND RUN (alle 2002), FALSCHER BEKENNER (2005), PAULAS GEHEIMNIS (2006), BRENNENDES HERZ (2006) und SIEBEN TAGE SONNTAG (2007). CAROLINE PETERS (Marlene) Nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes begann Caroline Peters ihre Schauspielkarriere 1995 an der Berliner Schaubühne. Seit 1999 spielt sie als Gast am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, an der Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Zürich sowie am Burgtheater Wien. Mehrere Fernsehrollen (u.a. DIE AFFÄRE SEMMELING 2004, TATORT: 3MAL SCHWARZER KATER 2003, ARNIES WELT 2005), für ihre Darstellung in ARNIES WELT erhält sie 2007 den GRIMME PREIS. Auch im Kino ist Caroline Peters präsent. Hier war sie u.a. zu sehen in ÜBER NACHT (2001, Regie Horst Krassa), WALK ON WATER (2002, Regie Eytan Fox) und SCHÖNE FRAUEN (2003, Regie: Satyan Ramesh). NESHE DEMIR (Özlem) Neshe Demir, geboren 1978, wurde an der Schauspielschule Gmelin in München ausgebildet. Seitdem hat sie an mehreren deutschen Theatern (Altes 9 Schauspelhaus Stuttgart, Pasinger Fabrik und TeamTheaterTankstelle in München und Hamburger Kammerspiele), in Kurzfilmen und Fernsehproduktionen (u.a. als Alia in GUTE ZEITEN SCHLECHTE ZEITEN, in ALPHA TEAM, RETTUNGSFLIEGER, CO-PILOTEN, dem Fernsehfilm ZEIT DER WÜNSCHE) gespielt. Nach DIE MADONNA VON VLATADON (von Mirjam Kubescha, 2002) ist PRINZESSIN ihr zweiter Kinofilm. Neshe Demir erhielt den Lore-Bronner-Preis für Nachwuchsdarsteller. EDITION SALZGEBER Mehringdamm 33 10961 Berlin Telefon 030 / 285 290 90 | Telefax 030 / 285 290 99 Pressebetreuung: Jan Künemund | presse@salzgeber.de www.salzgeber.de