HOLUNDERBLÜTE

ein Film von Volker Koepp
D 2007, 89 Minuten, Farbe, OmU

Bundesstart 24.01.2008

Kurzinhalt

HOLUNDERBLÜTE reist zu Kindern in das Gebiet um Kaliningrad, einer Gegend, die geprägt ist von entvölkerten Dörfern und brachliegenden Feldern. Die Erwachsenen suchen woanders Arbeit oder trinken. Zurück bleiben die Kinder…


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Infotext

Mit HOLUNDERBLÜTE kehrt Volker Koepp in die Landschaft des ehemaligen Ostpreußens zurück. Der Film registriert die politischen und sozialen Veränderungen, die Verelendung der Menschen nach dem Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Strukturen, die Entvölkerung der Dörfer und Zersplitterung der Familien – aber er zeigt auch eine Landschaft, die für Kinder ein riesiger Abenteuerspielplatz ist. Sie erzählen in diesem Film von ihrem Leben, ihren Wünschen und Träumen. Kinder, die häufig ohne die Eltern aufwachsen, die die Verantwortung für sich und ihre Geschwister übernehmen, die von Alkoholismus und Gewalt ebenso selbstverständlich erzählen wie von Freundschaft und Liebe.

Kinder, die sich die Natur spielerisch und kreativ aneignen, die mit Lebenslust und Witz eine kindliche Gegenwelt entwerfen, in der ihre Hoffnungen und Sehnsüchte aufgehoben sind. Der Film begleitet die Kinder des Kaliningrader Gebiets ein Jahr lang durch den Kreislauf der Jahreszeiten und bleibt dabei konsequent in ihrer Perspektive.


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Zum Film

Und es war Frühling und es wurde Sommer
und es war Herbst und es wurde Winter und
in den Augen und in dem Herzen des Knaben
spiegelten sich Tausende von Bildern und
immer sang ihm das kleine Mädchen vor: „Das
wirst Du nie vergessen!“ Und auf dem ganzen
Flug duftete der Holunderbaum so süß
und so lieblich; er spürte zwar die Rosen und
die frischen Buchen, aber der Holunderbaum
duftete noch wunderbarer, denn seine Blüten
hingen am Herzen des kleinen Mädchens und
daran lehnte er im Fluge oft seinen Kopf.

aus MUTTER HOLUNDER
von Hans Christian Andersen


Mit diesen Sätzen aus einem Andersen-Märchen beginnt der Film seine Reise in das Land der Kindheit, jenem magischen Ort, an dem noch alles vorstellbar und denkbar ist, wo Sehnsüchte und Wunschbilder gleichberechtigt zur sozialen Wirklichkeit sind. HOLUNDERBLÜTE erzählt aus dem Leben von Kindern im Kaliningrader Gebiet, der russischen Exklave, die vor dem Zweiten Weltkrieg zum nördlichen Ostpreußen gehörte.

Seit Beginn der 90er Jahre beschreibt Volker Koepp in den Filmen »Kalte Heimat«, »Fremde Ufer«, »Die Gilge« und »Kurische Nehrung« Geschichte und Gegenwart dieser Region, dokumentiert die politischen und sozialen Veränderungen, die Verelendung der Menschen nach dem Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Strukturen, die Entvölkerung der Dörfer und Zersplitterung der Familien.

Viele der Protagonisten aus den früheren Filmen sind nicht mehr aufzufinden, an die alten Häuser und Kirchen erinnern nur noch ausladende Holunderbüsche an den Mauern der Ruinen und verwilderte Obstgärten – eine Zwischenwelt, ihrem Schicksal überlassen, langsam von der Natur wieder zurückerobert.

Mit HOLUNDERBLÜTE kehrt Volker Koepp noch einmal in diese Landschaft mit dem »hohen Himmel« zurück, die für Kinder auch ein riesiger Abenteuerspielplatz ist. Sie erzählen von ihrem Leben, ihren Wünschen und Phantasien.


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Kinder

Kinder, die häufig ohne die Eltern aufwachsen, die die Verantwortung für sich und ihre Geschwister übernehmen, die von Alkoholismus und Gewalt ebenso selbstverständlich erzählen wie von Freundschaft und Liebe. Kinder, die sich die Natur spielerisch und kreativ aneignen, die mit Lebenslust und Witz eine kindliche Gegenwelt entwerfen, in der ihre Hoffnungen und Sehnsüchte aufgehoben sind.

Der Film begleitet seine kindlichen Protagonisten durch den Kreislauf der Jahreszeiten, sammelt ihre Stimmen, zeigt, wie sie sich in der Landschaft wie selbstverständlich bewegen, sich ihre Umgebung kreativ aneignen. Dabei erzählen sie vom Leben, den täglichen Ritualen, Wünschen und Träumen, Freuden und Ängsten. Zum Beispiel eine Familie mit 10 Kindern. Eine der Schwestern ist taubstumm. Sie malt Bilder von den Landschaften und Menschen ihrer Umgebung. Eine andere Schwester hat gerade die Schule geschmissen und geht kleinen Gelegenheitsarbeiten nach. Die Eltern sind meist abwesend, trinken und überlassen die Kinder sich selbst.


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Die domumentarische Methode
Was die Kinder erzählen, wird nicht kommentiert, nicht in Interviews herausgefordert, nicht im Schnitt geglättet und nicht durch eine Rahmenerzählung auf den Punkt gebracht. HOLUNDERBLÜTE gibt den Erzählungen Raum, ist einfach dabei, wenn sie sich ereignen. Hier wird auch keine falsche Idylle von der unangetasteten Kindheit gezeigt – im Gegenteil: Es wird deutlich, wie sich Kinder, die eben nicht unbeeinträchtigt aufwachsen, kreativ ihren Lebensraum zurückerobern. Und den Mut suchen, weg zu gehen, es anders zu machen und die Lebenslust zu behalten. Die Kamera von Thomas Plenert erfasst dabei präzise die sozialen Bedingungen – aber auch die Schönheiten der Landschaften. Und öffnet sich nach dem Vorbild ihrer Protagonisten den möglichen Entdeckungen und Geheimnissen, die die Gegend zwischen Gertlauken und Altenburg, der Elchniederung, Tilsit und der Kurischen Nehrung im Verlauf eines Jahres preisgibt.


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Volker Koepp über seinen Film

Mein Interesse für das frühere Ostpreußen entstand durch die Gedichte von Johannes Bobrowski. 1972 kam ich das erste Mal ins damals sowjetische Litauen bis an die Memel. »Grüsse aus Sarmatien« heißt der damals entstandene Portrait-Film über Johannes Bobrowski.

Das nördliche Ostpreußen jedoch war für alle Ausländer gesperrt, Bobrowskis Geburtsstadt Tilisit erreichte ich damals also nicht. Ich drehte dann meine Filme in Brandenburg, an der Oder und in der märkischen Kleinstadt Wittstock

Doch noch bevor ich den Wittstock-Zyklus nach 25 Jahren abschloss (1997), wurde die russische Exklave Kaliningrad/Königsberg für ausländische Besucher geöffnet. Ich konnte hinfahren und anfangen dort Filme zu drehen: »Kalte Heimat«, »Fremde Ufer«, »Die Gilge« und »Kurische Nehrung«.

Nun also der Film HOLUNDERBLÜTE.

In den erwähnten Filmen geht es um Geschichte und Gegenwart dieser Region, um das Zusammenleben verschiedener Nationalitäten und Kulturen, um die Veränderungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Und es gibt immer wieder Szenen mit Kindern, die in ihrer Direktheit und Eigenwilligkeit von besonderer Ausstrahlung sind. Zusammen mit Bobrowskis Gedicht entstand die Idee, einen Film vor allem mit Kindern zu machen. Die Spannung, die sich für mich mit diesem neuen Ansatz ergibt, ist sehr groß. Es ist nicht einfach nur »noch ein Film« den ich im ehemaligen Ostpreußen drehe, es ist der Abschluss meines »Ostpreußen- Zyklus«.

Die Hauptpersonen des Films sind Kinder. In dieser Ruinenlandschaft, die ich beschrieben habe, sahen wir sie während unserer früheren Dre
harbeiten oft spielen. Zwischen Gerümpel, Steinen und Gras inmitten der Landschaft gaben sie selbstvergessen der zerstreuten
Welt im Spiel eine neue Gestalt. Kinder sind dem Augenblick verhaftet und können den Erwachsenen vorführen, was diese verloren haben. Tragen doch die Momente selbstzufriedener Glückseligkeit bei Kindern auch das Versprechen auf eine bessere Welt in sich. Dem Erwachsenen erscheint Kindheit als ein utopischer Raum der Phantasien, Sehnsüchte und Wunschbilder. In der Erlebniswelt von Kindern ist alles vorstellbar und denkbar. Sie haben ein anderes Verhältnis zu Zeit und Tod. Sie können noch mit dem dritten Auge sehen, haben den magischen Blick auf die Wirklichkeit, der mit der Austreibung aus der Kinderwelt verloren geht. Die Romantik hat einst diesen Mythos von Kindheit entworfen, der von der Ganzheit und Autonomie des Kindes erzählt und unsere Kultur bis heute prägt. Im Rückblick der Erwachsenen ist Kindheit ein entschwundenes Land, an das man sich glücklich oder zärtlich melancholisch, idealisierend oder auch schmerzhaft erinnert.

Die Bücher, die über Ostpreußen als Erinnerungsliteratur geschrieben wurden, reflektieren meistens nicht nur den Verlust des Lebensorts sondern auch der Lebenszeit, der Kindheit.

Die Schönheit der Landschaft, die Zeit der Störche, der große Sommer. Holunderblüte. Holunderbeeren. Der kalte Winter. Jahreszeiten. Kreislauf des Lebens. Dörfer, Felder, Flüsse, das Meer, Sanddünen.

Obwohl ich den filmischen Raum durch die vorausgehenden Filme gut kenne, habe ich für HOLUNDERBLÜTE noch einmal ausführliche Recherchen durchgeführt. Bei den Probeaufnahmen während unserer Reise war festzustellen, dass die Aufnahmen auch in verkommenen Dörfern eigentlich schöner aussehen als die Wirklichkeit selbst.

Einerseits überhöht das natürlich im poetischen Sinne. Andererseits ist es wichtig, das dieses ästhetische Phänomen nicht zur Verklärung des Alltags führt und die Realität verfälscht.

Die genaue Beschreibung des Lebensalltags selbst schützt uns vor vordergründiger Symbolhaftigkeit. Dennoch sind wir auch auf der Suche nach Gleichnissen in diesem (auch abstrakten) filmischen Raum.


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Kontexte

Preußen, das spätere Ostpreußen, der Name vom dort einst lebenden Stamm der Pruzzen. Auch wenn man heute vielleicht die Hilfe von historischen Landkarten in Anspruch nehmen muss, um jenes Ostpreußen zu finden: Der Name allein wirkt nach bis in die Gegenwart und manchen ergreift vielleicht der Schauder von Geschichte. Als hätte die Gegend der Teufel gesehen: Kriege und Teilungen, Verheerung und Totschlag. Und das reicht, wie wir wissen, bis in die jüngste Geschichte und wirkt bis in die unmittelbare Gegenwart.

Der polnische Herzog Konrad von Masowien holte im 13. Jahrhundert den Deutschen Orden im Kampf gegen die heidnischen Pruzzen an die Weichsel. Burgen und Kirchen, Ordensland, Stadtgründungen: Könisberg, Memel, Tilsit.

Später besiegt das polnisch-litauische Heer den Deutschen Orden. 1525 Herzogtum Preußen, der Dreißigjährige Krieg, Schweden und Pest, 1701: Friedrich I, König in Preußen.

Es gab Zeiten von Durcheinander und Miteinander der Nationalitäten, Religionen und Kulturen in dieser Gegend: Deutsche, Polen, Litauer, Juden. Preußen lässt Glaubensflüchtlinge ins Land. Hugenotten, Salzburger. Dann russische Besatzung im Siebenjährigen Krieg, dann Napoleon.

Das 20. Jahrhundert: Teile Ostpreußens sind zu Beginn des Ersten Weltkriegs wieder von russischen Truppen besetzt. ( Die einzige Gegend Deutschlands, die überhaupt direkt vom Krieg betroffen ist.)

Nach dem Ersten Weltkrieg ist Ostpreußen Insel, durch den polnischen Korridor abgetrennt vom »Reich«. Das Memelgebiet wird litauisch. Politische Spannungen, Armut in weiten Teilen der Provinz. Die Nationalsozialisten haben gute Wahlergebnisse. »Germanisierungsmaßnahmen «, Umbenennung litauisch klingender Ortsnamen. Das Ende des Zweiten Weltkrieges trifft Ostpreußen wieder besonders hart. Das nördliche Ostpreußen geht als »Kriegsbeute« an die Sowjetunion, die Deutschen werden vertrieben und Menschen aus vielen Teilen der Sowjetunion hierher umgesiedelt. Das südliche Ostpreußen wird abgetrennt und geht an Polen.

Heute ist das frühere nördliche Ostpreußen eine Exklave zwischen den EU-Staaten Polen und Litauen. Der rote Backstein wurde abgetragen und an neureiche Russen in die Gegend von Kaliniingrad verkauft, die sich merkwürdige Villen-Festungen damit bauen. Bis auf wenige Ausnahmen sind auch die Kirchen – lange noch als Getreide-Speicher verwendet – der Zerstörung preisgegeben. Bald wird hier nichts mehr an die Geschichte Ostpreußens erinnern.

Der Verfall hat hier wohl schon gleich nach dem Krieg eingesetzt: Für die Sowjetunion ist die Gegend »Kriegsbeute« und nicht Kulturlandschaft. Und so wird gleich von Beginn an demontiert, zerstört und improvisiert. Die zweite Stufe des Verfalls setzte mit dem Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Kolchosen nach dem Zerfall der Sowjetunion ein.

Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, eine soziale Absicherung gibt es nicht. Das Gefühl von Perspektivlosigkeit ist oft zu spüren. Hinzu kommt der allgegenwärtige Alkoholkonsum , der zur Verwahrlosung und Zerstörung von Familien beiträgt. Dies ist die Grundsituation, in der die Kinder in diesem Film aufwachsen.


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Der Regisseur Volker Koepp

1944 in Stettin geboren, aufgewachsen in Berlin. 1962 Abitur in Dresden. Maschinenschlosserlehre. 1963 bis 1965 an der Technischen Universität Dresden, seit 1966 an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam- Babelsberg. 1969 Diplom. Von 1970 bis 1991 Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilm in Potsdam-Babelsberg und Berlin. Danach freier Regisseur und Autor. Gastprofessor in Babelsberg, Lehrtätigkeit Filmakademie Baden-Württemberg, Seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste.

Filmografie

1971 Schuldner
1972 Grüße aus Sarmatien
1973 Gustav J.
1974 Slatan Dudow
1975 Mädchen in Wittstock
1976 Das weite Feld; Wieder in Wittstock
1977 Hütes-Film
1978 Am Fluß; Wittstock III
1979 Tag für Tag
1980 Haus und Hof
1981 Leben und Weben
1982 In Rheinsberg
1983 Alle Tiere sind schon da
1983–85 Afghanistan 1362: Erinnerung an eine Reise
1984 Leben in Wittstock
1985 An der Unstrut
1986 Die F96
1987 Feuerland
1988/89 Märkische Ziegel
1989/90 Arkona-Rethra-Vineta
1990 Märkische Heide, Märkischer Sand
1991 Märkische Gesellschaft In Karlshorst, In Grüneberg
1992 Neues in Wittstock
1993 Die Wismut
1995 Kalte Heimat
1996 Fremde Ufer
1997 Wittstock, Wittstock
1999 Herr Zwilling und Frau Zuckermann
2001 Kurische Nehrung
2002 Uckermark
2004 Dieses Jahr in Czernowitz
2005 Pommerland
2005 Schattenland – Reise nach Masuren
2007 Söhne
2007 Holunderblüte

Auszeichnungen (Auswahl)
1974 Silberner Drache / Dokumentarfilmfestival Krakow für »Gustav J.«
1976 Silberne Taube / Dokumentarfilmwoche Leipzig für »Das weite Feld«
1978 Hauptpreis Filmfestival Oberhausen für »Hütes-Film«
1980 Bester Dokumentarfilm / Filmfestival Tampere (Finnland) für »In Rheinsberg«
1984 Silberne Taube / Dokumentarfilmfestival Leipzig für »Leben in Wittstock«
1989 Hauptpreis und Filmdukaten / Dokumentarfilmfestival Mannheim für »Märkische Ziegel«
1992 Goldene Taube / Dokumentarfilmfestival Leipzig für »Neues in Wittstock«
1993 Bundesfilmpreisnominierung für »Neues in Wittstock«; Deutscher Dokumentarfilmpreis / Dokumentarfilmfestival Duisburg für »Die Wismut«
1994 Deutscher Kritikerpreis (Sparte Film – verliehen in Köln 1994 für das Gesamtwerk und den Film »Die Wismut«; Hessischer Filmpreis für »Die Wismut«
1995 Preis der Publikumsjury / Vision Réel Nyon (Schweiz) für »Kalte Heimat«
1996 Filmband in Gold: Thomas Plenert für die Kamera in »Kalte Heimat«
1997 Spezialpreis der Jury beim Dokumentarfilmfestival Nyon für »Wittstock, Wittstock«; Deutscher Dokumentarfilmpreis
/ arte (Dokumentarfilmfestival Duisburg) für »Wittstock, Wittstock«
1999 Grand Prix /Vision du Réel Nyon (Schweiz) für »Herr Zwilling und Frau Zuckermann«; Deutscher Filmpreis 1999 / Nominierung für »Herr Zwilling und Frau Zuckermann«; Europäischer Dokumentarfilmpreis 1999/ Nominierung – Prix ARTE und
Artur-Brauner-Preis für »Herr Zwilling und Frau Zuckermann«
2002 Freedom award der American Cinema Foundation, Los Angeles
2003 Preis der DEFA-Stiftung zur Förderung der deutschen Filmkunst
2005 Georg-Dehio-Kulturpreis
2007 Grand Prix / Visions du Réel Nyon (Schweiz) für »Söhne«


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Stand 12/07 - Irrtümer vorbehalten