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Go Fish

ein Film von Rose Troche

USA 1994, 83 Minuten, deutsche Synchronfassung

FSK 12

Go Fish

Sommer in Chicago. Studentin Max sucht ihre Traumfrau – und sucht und sucht … Ihre Freundinnen machen sich Sorgen: Wer seit 10 Monaten keinen Sex mehr hatte, sollte an seinen übersteigerten Idealen arbeiten. Da nun mal keine Hiphop-Barbie in der Welt herumläuft, versucht ihre Freundin Kia, Max mit Ely zu verkuppeln. Aber die hat lange Haare und eine zu große Tee-Sammlung – ein Hippie!, fürchtet Max. Doch wenig später sind Elys Haare kurz und beide verbringen vor dem ersten Mal ein Date nach dem nächsten. „Wird das jetzt der lesbische Gandhi?“, fragt sich der Freundinnenkreis genervt. Und ist das jetzt wieder so eine Geschichte über unglückliche Liebe, ohne Sex?

Nein, „Go Fish“, einer der charmantesten Klassiker des lesbischen Kinos, präsentiert gleich mehrere Happy-Ends. Über drei Jahre produzierten Rose und ihre damalige Partnerin Guinevere Turner (Co-Autorin und Hauptdarstellerin) ihren lockeren und rundherum positiven Community-Film, ohne Drama, Gewalt und Selbstmord – das lesbische Feelgood-Movie, das die Welt damals gebraucht hat und immer noch braucht. Es folgte die Einladung zum Sundance-Filmfestival, ein Riesenerfolg an den Kinokassen und der Beweis, dass eine lesbische Geschichte ein Hit werden kann. Bald fragte man sich im Scherz: Wird sich Madonna die Remake-Rechte sichern?

Trailer