Anderson

ein Film von Annekatrin Hendel

Deutschland 2014, 90 Minuten, deutsche OF mit englischen Untertiteln

FSK 12

Anderson

Der Schriftsteller Sascha Anderson, in den 1980ern Fixstern und Popstar des kreativen DDR-Undergrounds, wird 1991 als Stasizuträger ersten Ranges enttarnt. Ein Skandal. Vom Nachnamen blieb nur noch das „A“, und nicht wenige ergänzten: „rschlosch“. Der Film erzählt vom wildbewegten Doppelleben des Sascha Anderson zwischen Dissidententum und Verrat – und was es bedeutet, mit Lüge, Vertrauensmissbrauch und dem nicht abwaschbaren Stempel des Verräters zu leben. Annekatrin Hendel hat die, die nicht mehr miteinander reden, zum Reden bewegt und sie virtuell wieder an den Tisch gesetzt, an den Anderson seit fast 25 Jahren nicht mehr eingeladen wird. Noch immer ist kein Gras über die Sache gewachsen.

„Anderson“ ist der zweite Teil der „Verrats-Trilogie“ von Annekatrin Hendel. Wie zuvor „Vaterlandsverräter“ (Perspektive deutsches Kino 2011, Grimme-Preis 2013) zeichnet auch „Anderson“ ein ungewohnt vielschichtiges Bild von der Situation der Künstler in der DDR, das, 25 Jahre nach dem Mauerfall, einen neuen Blick auf alte, allzu verhärtete Diskussionen wirft.

Trailer

Credits

Crew

Regie

Annekatrin Hendel

Kamera

Frank Griebe, Julie Cramer

Schnitt

Jörg Hauschild

Ton

Patrick Veigel

Postproduktionskoordination

René Hendel

Produktionsleitung

Kathrin Eckert

Grafik/Titeldesign

Achille Abbourd

Sounddesign

Stephan Läufer

Tonmischung

Michael Kaczmarek

Produzentinnen

Maria Wischnewski, Holly Tischmann

Cast

Redakteure

Jens Stubenrauch, Esther Schapira

Eine Produktion von IT WORKS! Medien
in Koproduktion mit Rundfunk Berlin-Brandenburg
und Hessischer Rundfunk
gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien,
Filmförderungsanstalt, Kulturelle Filmförderung
Mecklenburg-Vorpommern und der DEFA-Stiftung

im Verleih der Edition Salzgeber