POMMERLAND

ein Film von Volker Koepp
D 2005, 89’, Farbe, OmU

Buch und Regie: Volker Koepp
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Gudrun Steinbrück
Kameraassistenz: Björn Geldermann & Lars Lenski
Ton: Bernd von Bassewitz
Musik: Rainer Böhm
Übersetzung: Tanja Kloubert
Mischung: Achim Heilmann
Produktionsleitung: Fritz Hartthaler & Thomas Lorenz/ SWR
Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri
Eine Koproduktion von Vineta Film und Südwestrundfunk


KURZINHALT

Po Morze ‚Land am Meer’ - so nannten die frühen slawischen Siedler diese Gegend. Im Hinterland Moränen, dazwischen eingestreut malerisch sich verzweigende Seenlandschaften und Urstromtäler. Weite Kornfelder und Kartoffeläcker, zerteilt von schönen, ausgedehnte Alleen, die bis zum Horizont reichen, ein Landstrich, der eigentlich Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt. Heute herrschen in weiten Teilen Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Menschen und Landschaft, Erzählungen und Lebensgeschichten in bester ‚koeppscher’ Manier - manchmal skurril, bisweilen melancholisch und immer mit Gespür für das Nicht-Gesagte.

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INHALT

Alte Dörfer, weite Felder, Baumalleen, Wälder, die Ostsee, der hohe Himmel: Pommern. Pomorze ‚Land am Meer’ - so nannten die frühen slawischen Siedler diese Gegend. Im Hinterland Moränen, dazwischen eingestreut malerisch sich verzweigende Seenlandschaften und Urstromtäler. Weite Kornfelder und Kartoffeläcker, zerteilt von schönen, ausgedehnte Alleen, die bis zum Horizont reichen, ein Landstrich, der eigentlich Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt.

Das östlich der Oder gelegene Hinterpommern mit dieser Gegend um Stolp/Slupsk gehört seit 1945 zu Polen. Geschichte von Kriegen und Teilungen: Heere aus Schweden, Russland, Frankreich. Pommersche Herzöge, Brandenburgische Erbfolge, Preußische Provinz...

Im Mai 2004 - wenige Tage nach dem Beitritt Polens zur europäischen Union – beginnt die Filmreise von Volker Koepp und seinem Kameramann Thomas Plenert in diese Region, die seit jeher von der Landwirtschaft lebte. Nach den politischen Veränderungen der letzten Jahre und dem Zusammenbruch der Staatsgüter hat die hohe Arbeitslosenzahl von bis zu 75% die Familien hart getroffen. Die Menschen finden in diesem dünn besiedelten Landstrich nur noch selten Arbeit und vor allem die Jungen ziehen fort. Aber es gibt auch idealistische Neuanfänge: Ein junges polnisches Ehepaar versucht die brachliegende Landwirtschaft auf einem der alten Güter mit Hilfe von EU-Geldern wiederzubeleben und beschäftigt sich mit der Geschichte und der deutschen Vergangenheit an diesem Ort. Aus der Uckermark besucht sie auch der 90jährige Adolf-Heinrich von Arnim, der seine Kindheit und Jugend auf einem der Güter in Hinterpommern verbrachte...

Menschen und Landschaft, Erzählungen und Lebensgeschichten in bester ‚koeppscher’ Manier - manchmal skurril, bisweilen melancholisch und immer mit Gespür für das Nicht-Gesagte.

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BIOGRAFIE

Volker Koepp wurde 1944 in Stettin geboren. 1962 nach seinem Abitur Ausbildung als Maschinenschlosser. Von 1963 bis 1965 studierte er an der Technischen Universität Dresden. Danach Studium an der Hochschule für Filmkunst in Babelsberg. 1970 bis 1990 Regisseur am DEFA Studio für Dokumentarfilm.

1971 Schuldner
1972 Grüße aus Sarmatien
1973 Gustav J.
1974 Slatan Dudow
1975 Mädchen in Wittstock
1976 Das weite Feld; Wieder in Wittstock
1977 Hütes-Film
1978 Am Fluß; Wittstock III
1979 Tag für Tag
1980 Haus und Hof
1981 Leben und Weben
1982 In Rheinsberg
1983 Alle Tiere sind schon da
1983 - 1985 Afghanistan 1362: Erinnerung an eine Reise
1984 Leben in Wittstock
1985 An der Unstrut
1986 Die F96
1987 Feuerland
1988 - 1989 Märkische Ziegel
1989 - 1990 Arkona-Rethra-Vineta
1990 Märkische Heide, Märkischer Sand
1991 Märkische Gesellschaft; In Karlshorst, In Grüneberg
1992 Neues in Wittstock
1993 Die Wismut
1995 Kalte Heimat
1996 Fremde Ufer
1997 Wittstock, Wittstock
1999 Herr Zwilling und Frau Zuckermann
2001 Kurische Nehrung
2002 Uckermark
2004 Dieses Jahr in Czernowitz
2005 Pommernland

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Stand 08/05 - Irrtümer vorbehalten